Kino-Filmstarts

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Kino-Filmstarts

Beitragvon Demona » 18. Apr 2009 18:12

Da wir einen Fernsehtippbreich hier bei uns haben, fand ich es angemessen auch einen Bereich anzulegen, wo wir die neuesten Kinofilme anzeigen, die ihr für empfehlenswert haltet.


Eine Empfehlung für den neuen Film von Dwayne "The Rock" Johnson "Die Jagd zum magischen Berg" wurde hier schon an anderer Stelle mit Filmtrailern abgegeben. Deshalb möchte ich hier zwei andere Filme vorstellen.

Der erste ist ein exotisches Fantasy-Kampfspektakel und die erste Zusammenarbeit der beiden Actionstars Jet Li und Jackie Chan mit dem Titel "Forbidden Kingdom"

Den Trailer dazu könnt ihr hier sehen.

Jason, ein 17 Jahre alter Kung-Fu-Fan findet in einem Pfandhaus den Kampfstab des legendären Affenkönigs. Kaum hat er ihn berührt, findet er sich im China um 1500 wieder, um so den derzeitigen Herrscher von einem Fluch zu erlösen.
Jedoch hätte Jason ohne den schrägen Lu Yan (gespielt von Chan) und dem stillen Mönch (Li), die vorher aber noch ihre gegenseitige Affinität beseitigen müssen, an seiner Seite gegen das Böse keine Chance.

Max hat den Film schon mit seinen Freunden gesehen und kann ihn mit dem Daumen nach oben weiter empfehlen.


Der zweite Film ist eine totale Edelkitsch-Lovestory, aber sicher durch die beiden Hauptdarsteller Dustin Hoffman und Emma Thompson sehr sehenswert. Der Film trägt den Titel "Liebe auf den zweiten Blick" und den Trailer dazu gibt es hier

Kurz und knapp könnte man das ganze damit zusammen fassen, dass Harvey (Hoffman) Probleme mit seiner Tochter und Kate (Thompson) Probleme mit Männern hat.
Er kommt extra zur Hochzeit seiner Tochter nach London und erfährt, dass sie sich lieber vom Stiefvater zum Altar führen lässt und dann verliert er auch noch seinen Job.
An der Flughafenbar will er sich betrinken und trifft auf Kate und lädt diese ein, ihn auf die Hochzeitsfeier zu begleiten...


So, das wäre es erst einmal von mir. Welche Filme würden euch ins Kino locken?
"Möge Gott sein zwischen Dir und dem Leid, an allen verlassenen Orten, die Du erreichen wirst." (ägyptischer Segensspruch "Babylon 5")

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Beitragvon Demona » 2. Mai 2009 10:05

Wer auf herrlich durchgeknallte und schräge Typen steht der sollte sich wohl "Radio Rock Revolution" nicht entgehen lassen.
Eine Hommage auf ziemlich bunte und charmante Weise über die die Piratensender (was das Lebensgefühl der 60iger Jahre mit einschließt), die die englische Regierung in den Wahnsinn trieben drehte Regisseur Richard Curtis.

Alleine seine Darstellerriege kann sich sehen lassen:

Sendechef von "Radio Rock" ist Bill Nighy (allen noch bekannt als leicht durchgeknallter alternder Star aus "Tatsächlich Liebe"

US-DJ "The Count" gespielt von Philip Seymour Hoffman (unvergeßlich als Truman Capote)

Radiolegende Gavin gespielt von Rhys Ifans (wer erinnert sich nicht an den Mitbewohner von Hugh Grant in "Notting Hill")

Den verbisterten Minister, der dem Piratensender auch mit unlauteren Mitteln an den Kragen will spielt Kenneth Branagh.

Nun kurz zur Geschichte:

Da im Jahre 1966 alle Radiosender in Großbritanien in staatlicher Hand waren wurde Rock- und Popmusik nur ca. 45 Minuten am Tag gespielt. Jedoch die Piratensender auf ihren sicheren Ankerplätzen vor der Nordseeküste taten dies nicht und ihre Zuhörerzahl stieg beträchtlich.
Ihre Message war einfach und simpel: "All Day and all of the Night" und ihnen hörten 25 Millionen Menschen jeden Tag zu.
Dies war dem cholerischen und erzkonservativen Minister Dormady (Branagh) ein Dorn im Auge und innerhalb von 12 Monaten wollte er sie abschalten.
Allerdings war dies nicht so einfach, da die wilde DJ-Truppe auf hoher See sich in einem Graubereich des Gesetzes aufhielt.

Vorbild für Radio Rock Revolution war der britische Piratensender Radio Caroline, welcher in der Zeit von 1964 bis 1990 sendete.

Und hier noch der Trailer zu dem Film, den ich mir sicher, wenn auch aus momentanen Kostengründen erst, wenn er auf DVD erscheint, ansehen werde.


Trailer
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Beitragvon Demona » 19. Jun 2009 12:40

"Nachts im Museum 2" ist ja schon angelaufen und liegt auf Platz 3 der Kinocharts. Der Film hat erstaunlicherweise auch mit mittlerweile 1.778.226 mehr Zuschauer als der neue Star Trek Film.

Davor liegen beim Kinopublikum nur noch die filme "Illuminati" und "terminator - Die Erlösung". Diese Konstillation entzieht sich völlig meiner persönlichen Kenntnis, aber Geschmäcker sind verschieden.

Mir gefiel schon der erste Teil und die Geschichte über den Nachtwächter, der völlig unbedarft einen doch simplen Job antritt und dann feststellt, das der Job doch nicht das ist wie es anfangs scheint. Die Idee, dass nachts die Exponate im Museum zum Leben erwachen und das Museum aufmischen hat schon etwas.
Ein ehemaliger US-Präsident, der sich in eine Indianerin verliebt und sich nicht traut, sich ihr zu offenbaren. Ein Cowboy und ein römischer Legonär, die jede Nacht ihre ganz private Schlacht liefern. Nicht zu vergessen, der Saurier, der es liebt auf Knochenfang zu gehen oder der ängstliche Attila, der erst einmal aufgebaut werden muss.

Nun geht die Story noch ein Stück weiter und durch Auslagerung und Archivieriung erwachen die Exponate im großen Smithsonian zum Leben.
Dann ruft eines der Ausstellungsstücke um Hilfe, ein alter Pharao ist zum Leben erwacht und will die Weltherrschaft an sich reißen. Dafür hat er sich Hilfe von Napoleon, Al Capone, Iwan dem Schrecklichen und Darth Vader geholt.
Auf seine etwas unorthodoxe Weise nimmt Larry den Kampf auf.

Einige Leute behaupten ja, der zweite Teil wäre noch besser wie der erste. Ich werde mich auf alle Fälle überraschen lassen und ihn mir auf jeden Fall ansehen.


Zum Trailer geht es hier
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Aktuell im Kino

Beitragvon Eliza Skywalker » 9. Jul 2009 22:44

Ich dacht mir, hier in diesem Thread könnte man mal Filme, die man gesehen hat oder die angekündigt wurden, kurz diskutieren - muss ja nicht immer für jeden Film ein eigener Thread sein (zumal die Zahl der wirklich tollen Filme auch nicht soooo hoch ist).

Ich fange mal mit einem Film an, den ich mir normalerweise nicht angeschaut hätte. weils mir zu anspruchslos und effektheischerisch ist. Da mich aber eine bestimmte Schauspielerin interessierte, die dort ihr Kinodebüt gibt, habe ich mich von unserem Star-Wars-Stammtisch überreden lassen ihn anzuschauen.
Die Rede ist von "Transformers 2" (nein, ich bin nicht wegen Megan Fox rein - die kann ich nicht ab, erinnert mich irgendwie an A. Jolie).

Kurz zum Inhalt: Wie im ersten Teil dieser Comic-Adaption kämpfen gute Autobots (riesige Roboter, die sich zu Autos verwandeln können oder umgekehrt und die von einem fernen Planeten stammen) gegen böse Deceptions (sind im Prinzip das gleiche wie die Autobots, sehen nur hässlich aus und sind natürlich daher auch absolut böse). Die Bösen wollen der Erde buchstäblich das Licht ausknipsen, nämlich die Sonne zerstören, deren Energie sie brauchen, um irgendeine Maschine in Gang zu bringen, die sie zum "Überleben" benötigen (oder wie immer man das nennen soll).
Mittendrin ist wieder Sam (Shia LaBeuf, Indianas Jones' Sohn sozusagen), der menschliche Held aus dem ersten Teil, seines Zeichens der nette Junge von nebenan, dem man allerdings Sexbombe Megan Fox als Freundin an die Seite gestellt hat - wobei das weder optisch, noch charakterlich zusammenpasst :negative: - man fragt sich die ganze Zeit und bei jeder Szene mit den beiden, was so ein Vamp wie Fox an so einem Jüngling findet ... und warum sie sich aufgebrezelt in der Motorradwerkstatt ihre Vaters auf heißen Bikes herumräkelt, die sie angeblich repariert - so sauber und gestylt sieht bei wirklicher Arbeit kein Mechaniker aus. Naja, Fox ist wohl ein Tribut an die männlichen Zuschauer, mehr nicht. Extrem nervend wird das Liebespaar übrigens, wenn es sich darüber streitet, wer denn nun zuerst das "L-Wort" sagen muss ( :Wut1: :wut2: :vogel: ), da wurde mir zum Teil wirklich übel bei dem albernen Gesülze.
Naja, Sam macht sich auf zum College, seine Mutter bekommt deshalb fast einen Nervenzusammenbruch, weil sie ihr "Baby" nicht loslassen kann.
Auf dem College trifft Sam Leon, einen Computerfreak, der ihn dann später auf der Flucht vor den bösen Robotern unfreiwillig begleiten muss.
Einen kurzen Auftritt hat am College endlich die junge Schauspielerin, wegen der ich ins Kino bin (und die in leicht bearbeiteter Form mein Avatar ist). Sie spielt eine Studentin, die Sam verführen will - auf recht plumpe Weise leider, aber da sie nur ein paar Minuten Zeit hat, ging das nicht besser - schlechtes Drehbuch leider, das ihren Auftritt eigentlich absolut sinnlos macht - hier hätte man eindeutig mehr draus machen können, denn es stellt sich nach den wenigen Minuten raus, dass Alice keine Frau, sondern ebenfalls ein Transformer ist (eben einer, der Menschengestalt annehmen kann). Die Auflösung kommt dann ziemlich schnell und mit dem Holzhammer. Schade, wie schon gesagt, hätte man aus dieser neuen Transformer-Spezies mehr machen können.
Die Handlung ist von da ab eigentlich ziemlich vorhersehbar: Nachdem die Bösen ihren im ersten Teil im Meer versenkten Boss zum "Leben" erweckt haben, geht die Klopperei der Transformer (gut gegen böse) mit viel Getöse los. Dabei zerlegt der Oberböse den Oberguten, der den Oberbösen als einzigen zerstören könnte. Sam, seine Freundin und sein Kumpel wider Willen fliehen, zwischendurch wird Sam mal gefangengenommen von den Bösen, kommt aber frei, die Flucht und die Klopperei geht weiter. Schließlich erwecken die drei menschlichen Helden in einem Museum einen uralten (im wahrsten Sinne des Wortes) Deception wieder, der aber mal irgendwann zu den Guten übergelaufen war. Er schickt die Truppe per Teleportation nach Jordanien, wo die sogenannte Matrix versteckt ist, mit der man eine Maschine reaktivieren kann (oder was auch immer). Das US-Militär soll in der Zwischenzeit die rostenden Überreste des Oberguten in die Wüste schaffen, damit er dort mit der Matrix widerbelebt werden kann, um dem Oberbösen dann endgültig die Sicherung rauszuhauen.
Sam findet die Matrix, doch sie zerfällt zu Staub, den er mitnimmt. Es folgt wieder CGI-Effektspektakel, als die bösen und die guten Transformers aufeinandertreffen, Sam wird tödlich verletzt, seine Tussi sagt dann, als er im Sterben liegt endlich das L-Wort (würg), der Matrixstaub rieselt auf Sam und erweckt ihn wieder zum Leben. Bevor er in dieses zurückkehrt, erfährt er noch in eine Art Traum, dass er der Auserwählte ist - wofür habe ich schon wieder vergessen). Derweil verschrotten sich immer mehr Transformer gegenseitig, einer schafft es auf eine Pypramide, wo diese komische Maschine steht, mit der er der Sonne die Energie abzapfen will. Zum Glück wird er rechtzeitig daran gehindert.

Naja, das war es - daran, dass ich das ziemlich lieblos runtergeschrieben habe, erkennt ihr leicht, dass der Film mir nicht sonderlich gefallen hat. Er war mit fast 150 Minuten eindeutig zu lang (gähn), zu laut, zu bunt, zu schnell und zu eintönig. Nach der dritten Klopperei der Maschinen mit Verschrottungsgarantie wurde es einfach nur noch langweilig für mich.
Zu den Charakteren habe ich zum Teil ja schon was geschrieben. Am nervigsten und unglaubwürdigsten war M. Fox als Mikaela - dies wandelnde Männerversuchung hätte besser mit der Schauspielerin von Alice (Isabel Lucas) die Rollen getauscht, dann hätte es gepasst - Sam als netter, unauffälliger Junge von nebenan hätte ein ebenso nettes Mädel von nebenan geliebt, während der heiße Schuss ihn auf dem College glaubwürdig hätte bedrängen dürfen. Sams Eltern waren - ebenso wie ein Transformers-Zwillingspaar - wohl als humoreske Einlage gedacht und dabei eine einzige Karikatur (einige Gags waren wirklich nicht schlecht, andere dafür umso schlechter).

Empfehlen kann man den Film nur absoluten CGI-Freaks mit viel Sinn für Krawumm, denen eine Storyline absolut egal ist und die menschliche Akteure inkl. charakerlicher Entwicklung als eher störend in einem guten Film finden.
Im Gegensatz zum neuen Star Trek-Film wird Transformers 2 nicht in meiner DVD-Sammlung landen.
Die Handlung an sich war wirr und dünn, für Charakterentwicklung war einfach kein Platz.
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Beitragvon Demona » 4. Aug 2009 19:54

Hape Kerkeling oder besser gesagt Horst Schlemmer hat heute im Ritz Carlton am Potsdamer Platz zu seiner ersten Wahlkampf-Pressekonferenz mit der Horst Schlämmer Partei (HSP) eingeladen.

Vor dem Hotel sah es so aus, als wenn ein Weltstar erwartet wird, dabei hat Horst Schlemmer "nur" zu seiner ersten Wahlkampf-Pressekonferenz mit der Horst Schlämmer Partei (HSP) eingeladen. Es drängten sich etwa 30 Kamerateams in den Konferenzsaal und der Nachrichtensender N 24 überträgt die Konferenz sogar live.

Eigentlich sollte dabei der noch unfertige Kinofilm ?Isch kandidiere!? beworben werden, den Kerkelings Lebensgefährte Angelo Colagrossi produziert. Doch jetzt scheinen sich alle ernsthaft für das Programm des fiktiven Kanzlerkandidaten zu interessieren.

Besser hätte es für Kerkeling gar nicht laufen können. Seine Marketingkampagne geht voll auf. Während die großen Parteien noch kein einziges Wahlplakat aufgehängt haben, grinst der HSP-Vorsitzende schon von den Berliner Litfaßsäulen. Täglich sind seine Mitteilungen im Internet-Portal Facebook zu lesen, wo Horst Schlämmer inzwischen mehr Anhänger hat als Angela Merkel.

Dass der vermeintliche Politiker nun aber auch noch seine frühere Rolle als vermeintlicher stellvertretender Chefredakteur des Grevenbroicher Tagblatts übertrumpft, erstaunt wirklich. Auf dem Grevenbroicher Marktplatz hätten sie die Dreharbeiten abbrechen müssen, weil so viele potenzielle Wähler ihrem ?Horst? mal auf die Schulter klopfen wollten, heißt es.
Vielleicht ist die Identifikation mit dieser Figur damit zu erklären, dass sie niemandem Versprechungen macht. Für die Wirtschaftskrise habe er keine Lösung, sagt Horst Schlämmer. ?Das wird ein Durchgefummel.?
Vier Millionen Arbeitsplätze schaffe er auch nicht - vor allem nicht mit ?Rücken, Füße und Kreislauf?. Wenn er keine vier Jahre durchhalte, müsse eben der Koalitionspartner ran. Mit Claudia Roth könne er sich das gut vorstellen, allein farblich. Grün und HSP-Ocker, das wäre dann ?die Fango-Koalition?. Für solche Witze lieben die Menschen Schlämmer.


Der Film kommt am 20. August in die Kinos und ist eine Co-Produktion mit dem ZDF. Ich hoffe mal, dass es bei den Bundestagswahlen nicht zu der Frage kommt, warum Horst Schlemmer nicht auf dem Wahlzettel zu finden ist. :mrgreen:

Ach ja, man konnte auch berühmt werden auf der Pressekonferenz:

Selbst der ARD-Hauptstadtkorrespondent Werner Sonne schubst Kollegen aus dem Weg, um ein exklusives Statement von Host Schlämmer einzufangen. Manch einer wird an diesem Dienstag sogar berühmt: Von Lotti, der Reporterin der ZDF-Kindernachrichten Logo, ist Schlämmer so begeistert, dass er der Elfjährigen eine Filmrolle verspricht. Ihr Idol, die Popsängerin Vanessa Hudgens solle ruhig Kulturstaatsministerin werden, denn ?Jugend ist Zukunft?. Da weiße Bescheid.


Den ganzen Artikel gibt es hier

Hier gibt es noch einen Trailer zum Film klick
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Beitragvon Eliza Skywalker » 4. Aug 2009 23:38

Wir haben gestern den Trailer im Kino gesehen, als wir auf "Fanboys" warteten. Vom Hocker gerissen hat er mich nicht, der Horst Schlämmer, aber ich mag deutsche Produktionen eh meist nicht.

"Fanboys" ist am 30.7. angelaufen und eine Art Roadmovie über Star Wars-Fans, die ihrem totkranken Freund zuliebe in die Skywalker-Ranch von George Lucas einbrechen wollen, um den Rohschnitt von Episode I zu stehlen, damit ihr Freund, der den offiziellen Filmstart nicht mehr erleben wird, den Film doch noch sehen kann.
Für Star Wars-Fans ist der Film besonders zu empfehlen, da es viele Anspielungen auf Szenen der Filme gibt, es spielen auch Carrie Fisher, B. D. Williams und Ray Park kleine Gastrollen. Besonders aufs Korn genommen wird die Feindschaft der SWler und Trekkies, die sich quasi als Running Gag durch den Film zieht, und mit einem Gastauftritt von Shatner gipfelt, der den Fanboys die Pläne und Zugangscodes für die Skywalker Ranch besorgt.
Für Leute, die keine Fans sind, ist der Film dagegen sicher nicht sonderlich interessant, das muss man schon ehrlich zugeben.
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Beitragvon Demona » 25. Jan 2010 18:39

The Blind Side

Bild


Ich bin neugierig geworden auf diesen Film, vor allem da es mal eine andere schauspielerische Seite von Sandra Bullock zeigt. Für ihre Rolle wird sie derzeit ja auch mit Preisen überhäuft.
Des weiteren mag ich Sandra Bullock, da sie sehr bodenständig, sympatisch und sich in ihrer Art von den anderen Darstellerinnen in Hollywood abhebt.

Erzählt wird die wahre Geschichte des Footballstars Michael Oher, der auf der Straße lebt und von der von der weißen Familie Tohey aufgenommen und schulisch sowie sportlich gefördert wird. Er wird von Leigh Anne Tohey adoptiert und diese zeigt ihm auf sehr eigentümliche Weise wie er sein sportliches Talent richtig nutzt.


Regie führt John Lee Hancock udn der Film hat neben Sandra Bullock eine hochkarätige Besetzung. Mit dabei sind Kathy Bates, Kim Dickens, Ray McKinnon und Quinton Aaron als Michel Oher.

Der Film kommt am 18.3 in die deutschen Kinos.


Leider konnte ich den Trailer in deutsch nur auf Bunte finden: Trailer
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Beitragvon Demona » 17. Feb 2010 00:50

Als ich mit Max letztens im Kino war lief auch der Trailer zu diesem Film:


Bild


Kinostart in Deutschland: 18.02.2010

Peter Jackson verfilmte den Roman von Alice Sebolds ?In meinem Himmel?, welcher in mancherlei Hinsicht eine noch viel größere Herausforderung als der Tolkiens Fantasy-Klassiker war.
Jackson hat das Buch während der Dreharbeiten zu eben dieser Trilgoie gelesen und war damals nicht auf der Suche nach einer neuen Verfilmung.
Jedoch erinnerte er sich nach einiger Zeit an das Buch und wollte es unbedingt verfilmen.


Die Hauptrolle übernahm Saoirse Ronan, die vielen aus dem Film "Abbitte" bekannt sein dürfte, wo sie die kleine Schwester von Keira Knightley spielte.

Hier mal der Trailer zum Film.
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Beitragvon Cellmorbasg » 22. Feb 2010 22:25

Ich habe den von Demona erwähnten Film In meinem Himmel gesehen und werd mal meine Ansicht dazu loswerden.
Vorweg die Warnung: Es bleibt nicht bei einem ich fand's gut oder schlecht. Ich werd mich auf die Handlung beziehen und sogar das Ende verraten.

Ich bin leider nicht zufrieden mit dem Film. Der Trailer verspricht nichts was er nicht halten kann, aber Erwartungen die vielleicht geweckt werden und über das gesehene hinausgehen, wurden bei mir nicht erfüllt.

Fange ich doch am Besten chronologisch an. Das Leben von Susie Salmon wird am Anfang ausführlicher geschildert als ich erwartet hatte und wenn ich das anfügen darf: als ich für notwenig halte. Aber gut, da der Film bis zum Schluss für mich keine Längen hatte ist das zu verschmerzen. Susies Tod wird nicht gezeigt und ich brauchte es auch nicht. Es gibt ja Leute die das immer sehen wollen - Nein, ich fand Peter Jackson hat es auch so schauerlich genug gestaltet.
Susie gelangt dann in eine Art Zwischenwelt zwischen Erde und Himmel. Nun, wer damit nichts anfangen kann, bleibt zu Hause. Der Trailer macht ja sehr deutlich das es auch ein wenig kitschig werden könnte.
Die Darstellung dieser Welt ist gelungen - wie die Bilder allgemein sehr gut sind. Die Kameraeinstellung in den Räumen fand ich anfangs so ungewöhnlich das es mir aufgefallen ist. Da ich in der Hinsicht alles andere als Experte bin, kann das aber auch optische Täuschung gewesen sein ;-)
An sich ist die Geschichte ja ein Alptraum, aber sie wechselt manchmal auch ins träumerische: Zum einen in der Zwischenwelt und zum anderen in einer sehr kurzen komischen Episode mit Oma Lynn (Susan Sarandon). Die komische Episode war hart an der Grenze fehlplaziert zu sein. Besonders da es später keine weiteren Ansätze in diese Richtung gab.

Bis hier ist noch alles in Ordung. Nicht perfekt, aber man kann es nie allen recht machen - (und mir schon gar nicht :mrgreen: )
Mit der Auflösung allerdings tu ich mich sehr schwer. Diese enthält zwei Seiten: Die irdische und die himmlische.

In der Zwischenwelt muss Susie während des Films den Weg zum Weitergehen finden. Dieses Weitergehen gestaltet sich dann so, dass sie an einen Ort gelangt wo die anderen Opfer ihres Mörders auf sie warten und alle freuen sich. Auf mich machte es folgenden Eindruck: jetzt ist unser Club wieder vollständig - ach wie schön. Zu sagen ich wäre leicht irritiert gewesen, wäre wirklich untertrieben. Ob das nun schon das Ende war - also der Himmel, wird leider nicht ganz klar. Vielleicht gehen sie auch zusammen weiter und sie haben Susie nur abgeholt. Die Auflösung der Frage wäre für mich schon wichtig, da die jeweilige Antwort eine andere Botschaft enthält.
Aber es geht ja noch weiter. Susie hält nochmal inne, da etwas noch nicht erledigt sei. Diese Sache ist allerdings nicht das Stellen des Täters. Nein, sie musste doch unbedingt nochmal von Ray geküsst werden. Hier wurde es absurd für mich.

Nun die irdische: Der Täter erhält seine "gerechte" Strafe. Nun der Täter wird praktisch überführt, ist aber rechtzeitig geflohen. Die Fluch endet nicht damit das er gestellt wird, nein, er wird vom Eiszapfen erschlagen. Es blieb also absurd.
Der Tod als gerechte Strafe. Da bin ich natürlich entschieden anderer Meinung - sonst wäre ich für die Todesstrafe und das bin ich nicht.
Zu guter Letzt störte mich auch, dass Susies Leiche in einem Tresor versenkt wird und nicht mehr geborgen wird.

Eigentlich ist der Schluss, dass die Familienmitgleider es schaffen weiter zu leben. Leider ist das für mich stark eingetrübt.
Ich hatte meine Momente wo das :roll: einfach nicht ausblieb.


Alles in allem ein Film der über weite Strecken gut ist, aber durch das Ende leider an Wert verliert.


Die vier Vorgänger von Peter Jackson - die drei Herr-der-Ringe-Filme und King Kong - finde ich klar besser.


Edit: Ich will es nochmal etwas anders ausdrücken: Mir scheint der Film einer von denen zu sein, die sich einfach nicht entscheiden können. Welche Geschichte will amn erzählen, die einer Familie die lernt mit dem Verlust umzugehen, die einer Toten die auf der Suche ist ihr Leben loszulassen, die wie einem Serienmörder Gerechtigkeit wiederfährt.
Der Film versucht den Spagat und scheitert dabei. Die Thriller-, Drama- und Komödienelemente passen einfach nicht so recht zusammen.
Bei seinen Vorgängern ist es Peter Jackson besser gelungen eine ausgewogene Mischung zu erhalten. Allerdings war es auch keine Mischung von so extremen Elementen.

Und als zweites will ich natürlich noch anmerken, dass es sich um eine Buchverfilmung handelt. Ich hab bisher nichts gelesen was sich mit der Umsetzung von Buch zu Film beschäftigt (und selbst habe ich das Buch nicht gelesen), so dass ich nicht sagen kann wie viel von dem was mir nicht gefällt auf die Vorlage zurückgeht.
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Robin Hood

Beitragvon Cellmorbasg » 14. Mai 2010 14:53

Gestern habe ich den neuen Robin Hood gesehen. Keine Ahnung ob noch jemand mitzählt die wievielte das schon ist, ich hab erst zwei gesehen: die mit Costner und die mit Sean Connery. Die find ich beide nicht so toll.

Um also Costner endlich zu vergessen wollte ich den film unbedingt sehen - allerdings dennoch nicht mit den allergrößten Erwartungen, denn der Trailer sah doch sehr stark nach Gladioter 2 aus. Und na ja. Es ist halt manchmal schon so, dass man denkt der gute Russell Crowe hat nur das Kostüm gewechselt (und hat zehn Jahre mehr auf dem Buckel). Wenn man es dann mal aufs äußeriche reduziert: Dem bartlosen Costner folgt der kurzhaarige Crowe - geht für mich ganz klar an Crowe.

Mit den geringen Erwartungen war der Film alles in allem sehr angenehm. Es war doch weniger Gladiator als befürchtet - es war auch weniger Russell Crowe als es der Titel hergab und es war eigentlich noch weniger der Robin Hood den man so kennt.

Denn die Story setzt nicht nur vor der Rächer-der-Enterbten-Zeit an, sie hört auch genau dann auf, wenn diese Zeit beginnt. So bleiben uns die Auseinandersetzungen mit dem Sheriff erspart (und Vergleiche mit dem überdrehten Alan Rickman erübrigen sich). Stattdessen gehts in die Niederungen der europäischen Politik des Mittelalters. So überbringt der gute Robin der guten Königinmutter Eleonore von Aquitanien die Todesnachricht, vermittelt dem neuen König die Magna Carta welche sein Vater ausgearbeitet hat und wird auch sonst von einigen historischen Ungenauigkeiten begleitet. Aber wegen Geschichtsunterricht geht man ja auch nicht in einen Film, das verschiebt man später auf Wikipedia.

So wie Morgan Freeman für mich Highlight des Films von 1991, ist es diesmal Cate Blanchett als Maid Marian - gibt mit Rusell Crowe auch ein ganz nettes Paar ab. Die wenigen Frotzeleien der beiden tuen dem Film gut - nur wer auf die Idee kam Maid Marian mit einem Kindergarten in die Schlacht ziehen zu lassen gehört einmal gehörig zusammgestaucht. Das ist so ziemlich mit das Lächerligste was ich jemals auf der Leinwand gesehen habe.

Viel mehr fällt mir schon nicht mehr ein. Gewohnt bildgewaltig führt Ridley Scott die Geschichte solide aus. Stellenweise trieft es vor Bedeutungsschwere, aber das ist wohl nicht mehr zu vermeiden bei solchen Filmen die sich als episch verstehen.
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Prince of Persia: Der Sand der Zeit

Beitragvon Cellmorbasg » 10. Jul 2010 12:02

Aua, das tat weh. Ich hab gestern Prince of Persia gesehen. Ich wollte ihn sehen, warum weiß ich auch nicht und es war im Kino bei der gestrigen Hitze auch deutlich angenehmer.
Der Film aber, nein, der war nicht gut. Vielleicht hätte ich mich vorher informieren müssen. Dann hätte ich gewusst, dass Mike Newell Regie führte. Tja und leider bewegt sich auch dieser Film nicht über Harry-Potter-und-der-Feuerkelch-Niveau.
Der Film fängt schlecht an und endet auch so. Irgendwo dazwischen gibt es die ein oder andere gute Szene. Am Anfang kam mir auch die Synchronisation richtig schlecht vor, aber das besserte sich dann glücklicherweise. An die nervtötende Stimme von Marius Clarén (Jake Gyllenhaal) hab ich mich dann doch wieder gewöhnt.
Es ist eigentlich kaum zu glauben was man für schlechte Ergebnisse erzielen kann, wenn so viele gute Schauspieler dabei sind. Aber es geht alles unter bei diesem herzlosen Film. Alle haben schöne Kostüme an, bewegen sich auch in einer Landschaft die für den Laien Persien sein könnte. Aber sie kommen dann doch wie Menschen des 21. Jahrhunderts daher die sich in der Geschichte verlaufen haben. Null Authentizität.
Die Story selbst ist dann natürlich auch nicht der Brüller, aber sie ist vor allem am Anfang vor allem schlecht erzählt. Das Ende ist so grauenerregend weichgespühlt, dass ich echt ratlos im Kinosessel zurückblieb was ich mir da gerade angeschaut habe.

Und das war nur der Auftakt. Es soll eine Triologie werden. Ganz gewiss ohne mich. Jake Gyllenhaal kann ich nur wünschen bei seiner nächsten Rollenwahl mehr Geschick zu beweisen. Er ist nun endlich ein Superheld, nachdem es als Spiderman, Batman und Superman nicht geklappt hat. Er macht das auch ganz passabel, aber wie auch Alfred Molina und Ben Kingsley kann er den Film nicht retten.
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Beitragvon Cellmorbasg » 10. Jul 2010 12:06

ich hatte das aus versehen zweimal gepostet, weil mein internet alle fünf minuten verschwindet.
Kann das jemand löschen, bei mir klappt es nicht.

Danke!
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Beitragvon Demona » 10. Jul 2010 13:38

Ich habe es nur einmal gesehen.

Die Kritik verhieß bei dem Film nichts gutes.

Gespannt bin ich auf Shreck 4. Da bin ich ja echt der Meinung, dass die Amis wussten, dass Roecker die deutsche Synchronstimme ist und haben es nach ihm gezeichnet. :mrgreen:
Der neue von Chris Nolan mit Leonardo DiCaprio soll auch sehr gut sein und hat bei den Tomaten 100 % bisher erhalten. Vllt. kann ja never mal den link rein setzten. Ich werde mich heute abend bemühen, die Trailer zu den beiden Filmen reinzusetzen. Bin derzeit auf Arbeit und die Hitze schafft mich.
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Beitragvon nevermore » 10. Jul 2010 14:41

Shrek IV wird ziemlich zerrissen.

Nolans Inception hat in der Tat 100% bei den Tomaten.
http://www.rottentomatoes.com/m/inception/

Aber nicht nur hat er 100 Prozent, sondern die Einzelwertungen sind super. Im Schnitt 9,2/10.
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Beitragvon Demona » 27. Aug 2010 09:36

Bis jetzt habe ich über den Dokumentarfilm "Jane`s Journey" über das Leben der berühmten Affenforscherin Jane Goodall unterschiedliche Kritiken gelesen. Eine Kritik war sehr negativ, der Kritiker hatte wohl gehofft mehr über die Privatperson Goodall zu sehen, als über die der Affenforscherin, der Aktivistin und Umweltschützerin.
Goodall selbst war sehr oft mit Dian Fossey, der Gorillaforscherin verwechselt worden. Manche erinnern sich, Fossey ist vor 25 Jahren von Wilderern ermordet worden und es gab einen Film über ihr Leben "Gorillas im Nebel" mit Sigourney Weaver als Dian Fossey.
Jane Goodall erforschte das Leben der Schimpansen und ging ganz unbedarft an ihre Forschung heran, da sie schon als Kind von ihnen begeistert war.

In der Dokumentation kommen auch Pierce Brosnan und Angelina Jolie zu Wort.

Hier mal der Link zur Seite zum Film. Als erstes seht ihr einen Ausschnitt aus dem Dokumetationsfilm von Regisseur Lorenz Knauer, der Jane Goodall drei Jahre begleitete.
click
Geht ihr dann unten auf weiter zur website, dann bekommt ihr Infos zur Produktion.
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Beitragvon Cellmorbasg » 20. Sep 2010 17:59

The American läuft seit Donnerstag in den Kinos und ich hab mir den Film heute angesehen. Ein guter Film mit einem sehr guten Einstieg und einem sehr guten Ende, dazwischen ist leider ein bisschen Leere. Ein sehr zurückhaltener Soundtrack von Herbert Grönemeyer ist zu hören und selbst der ist nur sporadisch eingesetzt. Dennoch sehr passend und außer einmal (deplaziert und für meinen Geschmack auch nicht zur Szene passend) sehr gut gelungen.
Doch neben dem wenigen Soundtrack gibt es leider auch wenig Handlung. Man muss sich an dem Spiel von George Clooney und der Bildsprache erfreuen. Was durchaus sehr häufig geschieht, aber mir dann doch manchmal zu wenig war.
Es gibt ein paar spannende Actionszen und mindestens eine Szene die einen erstmal mit einem leichten Schock zurücklässt. Eine Charakterstudie die fesselt und detailreich gezeigt wird, aber am Ende doch nicht alles erzählt hat.

Keineswegs das Kino neu erfunden, aber in der heutigen Zeit definitiv hervorstechend durch die Ruhe dieses Films. Wer nichts gegen George Clooney hat, dem kann ich den Film empfehlen. Obwohl es nicht ein Besuch im Kino sein muss. Ich kann mir vorstellen, dass der Film seine Stärken auf einem Fernseher nicht verliert - ganz im Gegenteil.
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Beitragvon Demona » 20. Sep 2010 18:43

Seit 19.08. läuft "Briefe an Julia" im Kino. Bei meinem Besuch in Merseburg wollten wir auch mal wieder ins Kino gehen. Zur Auswahl standen genannter Film und "Die Legende von Aang", meine Freundin entschied sich für den Liebesfilm.


Bild


Darsteller:

Sophie - Amanda Seyfried
Claire - Vanessa Redgrave
Victor - Gael García Bernal
Charlie - Christopher Egan
Lorenzo - Franco Nero

Zu der guten Darstellerriege kann man dem Regisseur Gary Winick nur gratulieren. Der Charme der beiden Hauptdarstellerinnen trägt den ganzen Film und wirkt dadurch in keinster Weise schnulzig.

Story:

Die junge Journalistinanwärterin Sophie fährt mit ihrem Verlobten Victor, der demnächst ein eigenes Restaurant eröffnen will nach Verona.
Verona die Stadt von Romeo und Julia, wo es seit vielen Jahren Tradition ist, dass Frauen aus aller Welt Briefe an die fiktive Julia adressieren und ihr Liebesleid klagen. Sie erfhalten auch Antwort von Julias selbsternannten "Sekretärinnen". Per Zufall findet Sophie einen seit 50 Jahren unentdeckten Brief aus England, den sie beantwortet. Dies ermutigt die 70jährige Claire (eine umwerfende und tolle Vanessa Redgrave) mit ihrem Enkel Charlie (Christopher Egan aus "Eragon") zu einer Reise nach Verona, um ihre große Liebe Lorenzo Bartolini ausfindig zu machen.
Da ihr Verlobter mit Weinverkostungen und dem Besuch diverser Weingüter anderweitig beschäftigt ist, beschließt Sophie Claire bei ihrer Suche nach ihrer einzig wahren Liebe zu begleiten.
Dabei kommen sich auch Sophie und der anfangs scheinbar arrogante Charlie näher...


Fazit:

Die herrliche Landschaft der Toscana und die Suche von Claire nach dem richtigen Lorenzo, wobei jeder falsche Lorenzo von Claire absulut hingerissen ist, lassen den Film zu keiner Zeit in ein Klischee rutschen.
Vanessa Redgrave nimmt man jederzeit die Grande Dame mit Charme, Charisma und Humor ab. Trotz ihrer 70 Jahre ist sie absolut hinreißend als Claire.
Vor allem hat man das Gefühl, dass zwischen den Eheleuten Franco Nero und Vanessa Redgrave immer noch ein Knistern spürt.

9/10 Liebesbriefen


Und hier noch der Trailer zum Film: click
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Beitragvon Demona » 11. Nov 2010 00:51

Heute wäre mein erster Sportabend gewesen, der leider ins Wasser fiel, da dass Schwimmbad heute wegen einer Ratssitzung über die Bäder geschlossen war.
So haben wir spontan entschieden, dass heute ein guter Abend für Kino wäre.

Und wir haben uns folgenden Film angesehen:

Bild



Darsteller:

Bruce Willis (Frank Moses), Mary-Louise Parker (Sarah), Morgan Freeman (Joe Matheson), Karl Urban (William Cooper), Helen Mirren (Victoria), John Malkovich (Marvin Boggs), Brian Cox (Ivan Simanov), Richard Dreyfuss (Alexander Dunning), Julian McMahon (VP Stanton), James Remar (Gabriel Loeb), Ernest Borgnine (Henry), Michelle Nolden (Michelle Cooper)

Regie:
Robert Schwentke


Story:

Wie bereits einigen bekannt, handelt es sich bei der Story um eine Comicverfilmung.

Der ehemalige CIA-Agent Frank Moses lebt einsam, aber idyllisch gelegen im Ruhestand. Er liest Liebesromane und flirtet am Telefon mit seiner Pensionsbearbeiterin.
Eines Tages ist es mit der Ruhe vorbei und es wird versucht, ihn nachts in seinem Haus unschädlich zu machen. Er begreift, dass auch seine heimliche Flame in Gefahr ist und macht sich auf, sie zu retten.

Seine alten Weggefährten langweilen sich auch in ihrem Ruhestandsleben und so kann er sie für sich gewinnen. So langsam kommen sie dahinter, dass sie bei jemanden auf der Abschußliste stehen.
Sie kommen bei ihrer alten Freundin Victoria unter und schmieden einen Plan...



Der Film ist herrlich schräg, die alten Herren nehmen sich selber nicht ernst und man merkt bei all dem schrägen Humor, dass sie eine Menge Spaß an der Sache haben.
Dabei zeigen sie ihren jungen Verfolgern, dass sie noch nicht zum alten Eisen gehören.
Morgan Freeman, der Bruce Willis Kleiner oder Junge nennt und selbst im Altenheim dafür sorgt, dass er seinen Spaß hat, John Malkovich, der einen paranoiden Agenten spielt und einfach nur köstlich Helen Mirren, die in einem weißen Abendkleid in schwarzen schweren Boots am Maschinengewehr steht, ist einfach einen Besuch im Kino wert.


10/10 alten durchgeknallten Herren und eine herrlich schräge Lady


Ich habe immer noch Bauchschmerzen vom Lachen.


Edit: Der Trailer für all diejenigen, die ihn noch nicht kennen: click
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Beitragvon Cellmorbasg » 16. Dez 2010 19:36

Über den Dächern von Venedig spielt: The Tourist.

Johnny Depp und Angelina Jolie geben im neuesten Film - dem zweiten - von Florian Henckel von Donnersmarck ein Gaunerpaar. Von den Kritikern wurde der Film förmlich zerrissen. Und dann nach einer Woche die Riesenüberraschung: drei Nominierungen für die Golden Globes. Für beide Schauspieler und für den Film in der Kategorie beste Komödie.

Da war es dann endgültig aus und nun weiß wohl keiner mehr, was er von dem Film halten soll. Ich wollte ihn aber von vornherein sehen, weil mir das Erstlingswerk von dem Adligen: das Leben der Anderen, doch sehr gut gefallen hat.

Nun, mir scheint die Nominierung bei den Globes einiges an Aufklärung zu beinhalten. Die Nominierung in der Kategorie Komödie ist nicht falsch. Der Film kommt mit Witz daher und man hat eigentlich immer wieder den Eindruck, dass sich dieser Film selbst nicht so ernst nimmt. Am Ende wird genau dieser Eindruck bestätigt und nun frag ich mich, was ich von den ganzen bösen Kritikern halten soll. Sie meinten hier würde einer versuchen einen Hitchcock zu drehen und sei daran ebenso wie die Schauspieler grandios gescheitert. Wohl ein Missverständnis. Entweder haben diese Kritiker Hitchcock nicht verstanden oder diesen Film nicht. Der Unterschied besteht darin, dass sich ein Hitchcockfilm immer selbst ernst genommen hat. Nie würde man den in die Kategorie Komödie einteilen. Natürlich kommt Über den Dächern von Nizza auch mit Witz daher, aber erzählt eben auch eine spannende Geschichte, in der kein Zweifel bleibt, dass sie ernst (gemeint) ist. In Venedig bei Donnersmarck ist das nun so gar nicht der Fall.

So bleibt für mich, dass die sehr negative Kritik unberechtigt ist und die Nominierung in der Kategorie beste Komödie gerechtfertigt ist.

Doch was ist mit der Nominierung an sich? Nun ja, mit Einschränkungen. Die Story amüsiert und mit der Filmmusik gibt es zahlreiche schöne Szenen die zu gefallen wissen. es ist ein Film den man nicht nochmal sehen muss, doch den ich in guter Erinnerung behalten und es sind gerade solche Filme, die man dann doch immer wieder sehen kann.
Die Schwäche in der Figurenzeichnung, die immer so plaziert werden, wie sie die Geschichte gerade braucht, ist dabei zu verschmerzen.

Und wenn ich mir eine andere Nominierung in der Kategorie anschaue: Alice im Wunderland, dann ist die Nominierung auch in Ordnung. Wo Alice bei dne Charakteren punktet, bleibt der Tourist schwach, doch wo die Story bei Alice irgendwie unüberzeugned ist und die Figuren oft verloren sind, da ist der Tourist sicher und weiß mit Witz zu überzeugen.

Und nun geht alle schön selbst in den Film und macht euch euer eigenes Bild. Für Fans von Depp und Jolie ist es allemal ein Besuch wert. Für Jolie zähle ich nun nicht in diese Kategorie, aber in dem Film hat sie mir dennoch gefallen.
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Beitragvon frared » 18. Dez 2010 18:52

Cellmorbasg hat geschrieben:The American läuft seit Donnerstag in den Kinos und ich hab mir den Film heute angesehen. Ein guter Film mit einem sehr guten Einstieg und einem sehr guten Ende, dazwischen ist leider ein bisschen Leere. Ein sehr zurückhaltener Soundtrack von Herbert Grönemeyer ist zu hören und selbst der ist nur sporadisch eingesetzt. Dennoch sehr passend und außer einmal (deplaziert und für meinen Geschmack auch nicht zur Szene passend) sehr gut gelungen.
Doch neben dem wenigen Soundtrack gibt es leider auch wenig Handlung. Man muss sich an dem Spiel von George Clooney und der Bildsprache erfreuen. Was durchaus sehr häufig geschieht, aber mir dann doch manchmal zu wenig war.
Es gibt ein paar spannende Actionszen und mindestens eine Szene die einen erstmal mit einem leichten Schock zurücklässt. Eine Charakterstudie die fesselt und detailreich gezeigt wird, aber am Ende doch nicht alles erzählt hat.

Keineswegs das Kino neu erfunden, aber in der heutigen Zeit definitiv hervorstechend durch die Ruhe dieses Films. Wer nichts gegen George Clooney hat, dem kann ich den Film empfehlen. Obwohl es nicht ein Besuch im Kino sein muss. Ich kann mir vorstellen, dass der Film seine Stärken auf einem Fernseher nicht verliert - ganz im Gegenteil.


verdammt verdammt ich hab den verpasst!
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Beitragvon Cellmorbasg » 13. Jan 2011 11:58

Die grüne Hornisse hat zugestochen. Insgesamt ist The Green Hornet eine unterhaltsame Actionkomödie. Es ist wohl der erste Superheldenfilm bei dem der Superheld keiner ist. Und das nicht, weil er seine bösen Seiten entdeckt, wie die anderen Superhelden von Zeit zu Zeit - nein, er kann es einfach nicht. Wie gut, dass er den liebenswürdigen Kato an seiner Seite hat. Er ist der eigentliche Held der Geschichte und auch die Sympathien gehören ihm.

Nicht zu vergessen ist natürlich der Bösewicht Chudnofsky, der so gar nicht ernst genommen wird von den anderen Bösewichtern. In der deutschen Synchronisation fragt man sich, ob das nicht weniger an seinen Klamotten liegt, als viel mehr an der Stimme: Christoph Waltz versucht krampfhaft einen Akzent reinzukriegen - am Ende soll das wohl Russisch sein. Es gelingt ihm nicht. Bis zum Ende des Films hat mich das ein wenig genervt. Eigentlich überraschend, wenn man daran denkt, wie schön er französisch, italiensich, englisch und deutsch als Hans Landa spricht. Und dennoch: ohne Christoph Waltz wäre der Film sicher ärmer.

Ein paar andere Dinge bleiben ebenfalls negativ haften: die erste Szene des Films, das Beinahe-Ertrinken von Kato und Tom Wilkinson als Vater von James Reid.

Wer etwas mit Actionkomödien anfangen kann, wird sicher seine Freude an dem Film haben.
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Beitragvon Cellmorbasg » 25. Jan 2011 21:51

Im Kino gewesen. Geweint.
Franz Kafka

Ab hier Spoilergefahr!

Black Swan kommt am Anfang ziemlich anstrengend daher. Nina (Natalie Portman) ist ein scheues Wesen und von Selbstzweifeln geplagt. Die (Wackel-)Kamera und die düstere Szenerie nehmen schon das drohende Unheil vorweg. Doch so ganz will das noch nicht zusammenpassen und ich hatte meine Schwirigkeiten in Ninas Welts des dunklen Balletts einzutauchen. So geht der Film dahin. Bis Lily (Mila Kunis) Nina aus ihrer Welt befreit und für einen Moment in ihren Bann zieht. Der Film ändert sein Gesicht nicht, aber es beginnt ihm endlich zu passen. Lily ist der Kontrapunkt in diesem Film, sie ist das Leben. In diese Welt kann sie Nina für einen kurzen Moment entführen. Doch als Nina erwacht, ist aus Selbstzweifel Verzweiflung geworden. Der Film nimmt deutlich an Fahrt auf und lässt den Zuschauer nun nicht mehr los. Es endet in der Aufführung von Schwanensee - einem wirklich großen Finale. Der Film ist durchzogen von Schmerzen und lässt sie den Zuschauer fühlen. Nur am Ende ist der Zuschauer so fern, dass er den Triumph des Schmerzes (glücklicherweise) nicht selbst ertragen muss. Im donnernden Applaus bleibt man im Kinosessel zurück und ist vor Überwältigung gar nicht fähig zu weinen.

Die zweite Hälfte hat die Oscarnominierung verdient und das dramatische Finale macht den müden Anfang mehr als wett!
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Beitragvon Demona » 25. Jan 2011 23:41

Meine Freundin und ich waren am Sonntag im Kino und gaben Jack Nicholson den Vorrang gegenüber Ben Stiller, leider.

Der Film trug den Titel ?Woher weißt du, dass es Liebe ist? und in den Hauptrollen waren Reese Witherspoon, Owen Wilson und Paul Rudd. Nicholson spielt den Vater von Paul Rudd.
Die Geschichte des Films zu erzählen wäre zwecklos, denn wir sind mehr als ratlos aus dem Film wieder raus und haben uns gefragt, was für einen Sinn der Film hatte.
Mir ist es schon seit langen nicht mehr passiert, dass ich dem Geld für das Kinoticket nachgetrauert habe. Der Film hatte keinen Anfang, keine Mitte und kein Ende und die große Frage war, warum hat Jack Nicholson da mit gespielt? :kopfkratz: Brauchte er das Geld? :confused:

Die im Kino anwesenden Männer müssen ihn wohl einigermaßen verstanden haben, denn sie waren die einzigen, die sehr oft gelacht haben.
Einziger Lichtblick in dem ganzem Film war Kathryn Hahn, die die hochschwangere Sekretärin von Paul Rudd spielte und wirklich gut war.
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Beitragvon Cellmorbasg » 2. Feb 2011 14:54

Tron: Legacy ist ein Film voll visueller und musikalischer Kraft. Für Augen und Ohren ein Hochgenuss diesen Film zu sehen. Besticht Avatar durch märchen- und traumhafte Bilder, sind Bild und Musik hier komplett durchgestylt.
Was dabei auf der Strecke bleibt ist Nahrung für's Hirn. Von einer gelungenen Story kann man nicht grad sprechen. Jeder Versuch dem ganzen Augen- und Ohrenschmaus einen Sinn zu geben, scheitert. Kläglich. Man hätte entweder ganz von dem Versuch eine Geschichte zu erzählen ablassen sollen oder sich damit mehr Mühe geben.
So bleibt es beim Fest für die Sinne ohne Inhalt. Ich fand den Film dennoch sehenswert. Neben dem was aus dem Computer kam, wird auch Jeff Bridges seinem Kultstatus vollkommen gerecht.
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Beitragvon Gast » 5. Feb 2011 16:31

Tron:Legacy

Das Beste an dem Film war der Soundtrack.
Über die Handlung muss man gar nicht reden.
Die Bilder waren teilweise schon beeindruckend, aber auch das gab sich mit der Zeit, da sich die Effekte ständig wiederholten.Nach ca. einer Stunde habe ich nur noch krampfhaft darauf gewartet, dass der Film endlich sein Ende findet.

Ich persönlich komme mir als Zuschauer immer ein bisschen verarscht vor, wenn der Regisseur annimmt, dass dem Publikum die fehlende Handlung im Hintergrund der Bildgewalt nicht auffallen würde.

LG
Gast
 

Beitragvon Cellmorbasg » 17. Feb 2011 19:41

The King's Speech

Das wird jetzt keine Oscarpredigt werden.
Im Gegenteil. Die Nominierung geht sicher in Ordnung, aber den Preis gewinnen? Nein, das sollte er besser nicht. Der Film bleibt an der Oberfläche kleben und verschenkt so den Cast und die Story. Auch Glaubwürdigkeit lässt der Film vermissen. Das Spielen von Brahms, Beethoven und Mozart garantiert noch keine historische Authentizität. Dabei geht es noch nicht um Wahrheit - das zu beurteilen würde mir eh schwer fallen, nein, ich kann dem Film nicht abnehmen, dass hier die Geschichte eines Königs gezeigt wird. Vor allem das Verhalten seiner Ehefrau ist mir dazu einfach zu unpassend (mal klassisch, mal sarkastisch-belustigt). Vielleicht liegt es auch an dieser besonderen Familie - ich hatte schon mit The Queen meine Schwirigkeiten - und ich fand den Film sehr gut. Dieser Film ist auch gut. Etwas weniger dramatisch und mehr komische Seiten. Colin Firth und Geoffrey Rush prägen den Film und ihr Zusammenspiel ist einfach nur zu bewundern, aber jenseits dessen - nun da wartet dann unter anderem eine lebendige Churchill-Karikatur aus den Dreißigern. Ein Wohlfühlfilm, der zu Tränen und Lächeln anregt, aber am Ende fehlt für mich das gewisse etwas um ihn z.B. über Black Swan zu setzen. Allein der Umgang mit dem eigentlichen Thema: das Stottern. Das Spiel von Colin Firth wird allseits gelobt und es ist auch gut, aber das stottern war mir eherlich gesagt zu zahm, aber vielleicht waren die Menschen die ich bisher kennengelernt habe auch einfach härtere Fälle.
Das man den ersten Satz von zwei Stotterreden zeigt und dann abbricht und die erste große Rede zu Kriegsbeginn 1939 in Musik ertränkt, nehme ich besonders übel.

Ich kann natürlich verstehen, dass die Briten auf den Film stehen. Im Jahr der großen Hochzeit vom Urenkel von George VI. ist man besonders empfänglich und überhaupt ist königlicher Stoff natürlich immer filmens- und sehenswert.

Letztlich klage ich auf hohem Niveau. Es wäre nicht der schlechteste Oscargewinner und Colin Firth hat's sowieso verdient.
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Beitragvon Cellmorbasg » 27. Feb 2011 11:50

Nun darf auch True Grit heute Nacht gewinnen :mrgreen:

Nachdem mir A Serious Man erschreckenderweise nicht zugesagt hatte, sind die Coen-Brüder hier wieder ganz vorn dabei. Eine geradlinig erzählte Story (ich kenne weder das Buch noch die erste Verfilmung mit John Wayne) mit sehr gut dargestellten Charakteren und einer hübschen Portion schwarz-trockenen Humors - auch ein bisschen Blut, darf natürlich nicht fehlen. Die Story spielt in der Endzeit des Wilden Westens und kommt ohne jede Glorifizierung aus. Die drei Helden der Geschichte werden von Bridges, Damon und der Newcomerin Hailee Steinfeld sehr gut umgesetzt - einzig Jeff Bridges schien mir zu Beginn ein wenig gefangen in einer anderen Rolle der Coen-Brüder.
In dem Film war genau die Glaubwürdigkeit zu finden, die ich bei The King's Speech vermisste. Kurz vor Schluss des Films dann noch eine herzzerreißende Jagd durch die Prärie, die mich sehr stark an den Erlkönig erinnert hat. Gnadenlos wie immer bringen die Coens ein Stück Leben auf die Leinwand. In ihrem Pessimismus stehen sie Clint Eastwood in nichts nach - nur setzen sie immer eine Schippe Humor drauf (was es nicht immer auch erträglicher macht).

Auf die Oscarnacht bin ich nun sehr gespannt, da ich die vier Filme die ich gesehen habe (Inception, Swan, Speech und Grit) alle gut fand und selbst nicht sagen könnte welcher bei mir vorne liegt, da jeder auf seine Weise ein guter Film ist.

Fazit: Wer schon Coen-Filme gesehn hat und gefallen daran fand, wird auch diesen Film mögen.
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Beitragvon Cellmorbasg » 22. Jun 2011 16:38

Kung Fu Panda 2

Ich mag den ersten Teil sehr und er ist nach Ratatouille mein liebster Animationsfilm der letzten Jahre. Also habe ich mich für den zweiten Teil ins Kino begeben und mir sogar 3D gegönnt (was überflüssig war, aber das ist es ja meistens).

Teil 2 setzt das bewährte Konzept des ersten fort, verschiebt aber die Verteilung zwischen ruhigen pseudo-bedeutungsvollen Szenen und Actionszenen zugunsten der Actionszenen. Diese sind hervorragend gelungen und auch in eine gute Geschichte eingebunden. Dennoch hätte mir die ein oder andere ruhige Szene gut getan. In diesen kommt die Tollpatschigkeit von Po einfach besser zum tragen, wenn er zum Beispiel seinem Meister gegenüber tritt. Ansonsten hat er diesmal die schwere Aufgabe zu bewältigen seine Truppe anzuführen. Das will aber nicht ganz aufgehen, da die Mischung zwischen Überlegenheit als Drachenkrieger und Tollpatschigkeit in diesen Sequenzen aus meiner Sicht unpassend wirkt. Auch Hape Kerkeling als Sprecher ging mir gerade dann auf den Keks. Die Konzentration auf Po und Vernachlässigung der Furiosen Fünf tut ihr Übriges.

Positiv hervorzueben ist die Filmmusik. Ich weiß zwar nicht genau wie die Zusammenarbeit von Zimmer und Powell da aussieht und manchmal hat man das Gefühl gleich setzt die Melodie von Jack Sparrow ein, aber die schwungvolle Musik reißt einen echt mit - auch im Abspann.

Alles in allem eine annehmbare Fortsetzung die aber noch mehr herausholen könnte. Besonders die Chrakterzeichnung wurde diesmal sträflich vernachlässigt und das Ende ist nach Pos genialer Einlage irgendwie platt.

Zu allem Überfluss wird dann in der letzten Szene auch noch die Fortsetzung garantiert. Nun ja, ich teile die Einschätzung nicht, dass der zweite mit dem ersten mithalten kann, auch wenn er seine Momente hat. Dennoch ist er anderen Animationsfilmen überlegen (wenn ich da z.B. an den Trailer von Cars 2 denke der davor lief) und wer jene mag, wird diesen lieben.
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Beitragvon Demona » 9. Jan 2012 18:53

Der gestiefelte Kater

Ich habe am Samstag mit Max zusammen den Film gesehen und ich fand ihn toll. Und wir wurden auch für das Warten auf die großen "Ich bin doch so ein liebes Kätzchen und tu doch nix"-Augen zweimal belohnt worden.

Die Geschichte war zwar nicht neu - Die drei Zauberbohnen - aber sie war doch amüsant gemacht und die "Gegenfiguren" des Katerchens passten einfach dazu.
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