Michael Jackson überraschend verstorben

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Michael Jackson überraschend verstorben

Beitragvon Eliza Skywalker » 26. Jun 2009 01:26

Der "King of Pop" ist tot, wie von Nachrichtenmedien in USA und Deutschland gemeldet wird. Der 50-Jährige erlitt einen Herzstillstand. Details hier.
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Beitragvon Demona » 26. Jun 2009 09:24

Ich habe es kurz nach Mitternacht in den Nachrichten gehört, da war man sich noch nicht ganz sicher. Da wusste man nur, er war bewusstlos in seinem Haus in LA gefunden worde ins Krankenhaus gebracht worden.
Auch CNN bestätigte es erst gegen 1:20 Uhr unserer Zeit, vorher stand immer nur unter "Breaking News", dass die L.A.Times den Tod des Popstars vermeldet hatte, CNN dies aber nicht bestätigen konnte.
Gegen 1:30 Uhr (unserer Zeit) hatten sie dann auch den Coroner am Telefon und die Meldung wurde offiziell von ihm bestätigt.
Tragisch, aber irgendwie passend, dass er nur 50 Jahre alt wurde.
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Beitragvon Cellmorbasg » 26. Jun 2009 13:30

Nun ist er also zum letzten Mal gestorben. Und das so kurz vor seiner eigentlich geplanten Wiedergeburt als Sänger und ernstzunehmender Künstler und Mensch. Die 50-fache Weltrekordshow fällt aus.

Vielleicht ist er an einer versehentlichen Überdosis gestorben - wenn man das nicht ausschließen kann, kann man eigentlich auch eine Absichtliche nicht ausschließen: Selbstmord.

Er hinterlässt drei Kinder - und natürlich seine Musik. Schon zu Lebzeiten war er ein Mythos - aber keine lebende Legende. Sein Dasein als Mensch - der er nie sein konnte und wohl auch nicht wollte - war losgelöst von dem musikalischen Genie.

Er war der Mann mit den zwei Gesichtern. Ein Kind im Antlitz eines Erwachsenen. Ein Schwarzer der zum Weißen wurde. Ein zerbrechlicher Mensch versteckt hinter einer Kunstmaske.


Wen die Götter lieben...
Zuletzt geändert von Cellmorbasg am 26. Jun 2009 16:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Demona » 26. Jun 2009 15:46

Zumindest hat die Familie bestätigt, dass der tablettenkonsum von Michael Jackson in letzter Zeit stark zugenommen hat.
Jetzt stellt man Vergleiche mit Elvis an, wohl auch, da Jackson mal für kurze Zeit mit dessen Tochter verheiratet war.
Damit wird wohl auch Neverland zum neuen Pilgerort für Fans werden.
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Was für eine Synchronizität!

Beitragvon YodaL » 27. Jun 2009 16:06

Charly's Engel holt den King of Pop!

Zuerst Fahrah Fawcett und dann Michael Jackson. Beide herausragende Persönlichkeiten.

Die Häme hat Jackson nicht verdient. Kaum ein anderer Musiker hat die Musik- und Tanzwelt so beeinflusst wie er.
Daß sein Leben so endete, wundert mich nicht. Mit 5 Jahren vom Vater auf die Bühne gejagt und geprügelt. Kaum in der Pubertät mit einer Solokariere verheizt. Keine Kindheit und ein armes Leben. Jackson's Leben spielte sich auf der Bühne ab. Ich habe gelesen, egal wohin er kam, standen ´tausende von kreischenden Fans. Da kann niemand normal bleiben!
Er konnte seinem Familienclan nicht entkommen und sie werden mit seinem Erbe an bislang nicht veröffentlichten Songs Millionen verdienen. Ich frage mich nur, was geschieht mit seinen Kindern?
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Beitragvon Demona » 27. Jun 2009 18:40

@ Yoda

Soweit ich mitbekommen habe, sind die Kinder seine Erben und erst einmal bei Jacksons Mutter (81). Allerdings gibt es wohl einen Vermerk, dass, sollte Jackson etwas zustoßen, die beiden Älteren wieder zu Mutter kommen.
Bleibt zu hoffen, dass sie den Jüngsten (der von einer unbekannten Leihmutter sein soll) auch aufnimmt und die Geschwister in dieser schweren Zeit nicht auseinander gerissen werden.
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Beitragvon Cellmorbasg » 28. Jun 2009 15:52

"Über die Toten sage man nur Gutes" - die große Schar an Berichterstattern aller Medien hält sich daran: Im Fordergrund steht das musikalische Lebenswerk von Michael Jackson.
Der Zeitpunkt ab dem wieder differenzierter betrachtet wird, ist noch weit weg. Bis dahin kann man auf altes zurückgreifen.

Arte hat gestern in deutscher Erstausstrahlung die Dokumentation ?Michael Jackson ? Die ganze Wahrheit? (2007) gezeigt.
Bis nächsten Samstag 20:00 Uhr kann man sie unter arte+7 ansehen:
http://plus7.arte.tv/de/detailPage/1697660,CmC=2725112,scheduleId=2676314.html

Am Schluss der Doku sagt Randy Taraborrelli, er wünsche sich, dass man sich an Michael Jackson nicht nur wegen der Belästigung von Kindern erinnere - er glaube aber, dass nach seinem Tod nicht Thriller im Nachruf ganz oben stehen wird sondern Michael der Kinderschänder.

Der Zeitpunkt und die Art des Todes haben das verhindert.
Ein hoher Preis.
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Beitragvon Demona » 28. Jun 2009 18:45

@ Cellmo

Am Schluss der Doku sagt Randy Taraborrelli, er wünsche sich, dass man sich an Michael Jackson nicht nur wegen der Belästigung von Kindern erinnere - er glaube aber, dass nach seinem Tod nicht Thriller im Nachruf ganz oben stehen wird sondern Michael der Kinderschänder.


Das die Presse das nochmals ausschlachten wird, ist wohl klar gewesen. Ich denke jedoch nicht, dass er das bei seinen Fans sein wird. Und seien wir doch mal ehrlich, die sind es, die wirklich zählen und wie Elvis wird Michael in seiner Musik weiterleben und den Fans als das in Erinnerung bleiben was er war - ein begnadeter Musiker und Entertainer.
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Beitragvon nevermore » 29. Jun 2009 01:06

Ein begnadeter Tänzer vor allem, vielleicht der beste der letzten 25 Jahre. Ich glaube Choreographen aufs Wort, wenn sie sagen, er habe die Choreographie revolutioniert.

Mal ein paar Clips, für die, die ihn zu seinen erfolgreichsten Zeiten nie live gesehen haben (die Musikvideos aus dem Studio werden ihm wirklich nicht gerecht):

http://www.youtube.com/watch?v=_mU8QoZMVOU
http://www.youtube.com/watch?v=_ix9GlHZdWY
http://www.youtube.com/watch?v=XWOBHVPvi-s

Besonders eindrucksvoll immer zusammen mit seinen Tänzern (wie im ersten Clip) - die ja alles von ihm unterrichtete Spitzenleute waren, und trotzdem ist der Unterschied himmelweit.

Ein toller Studio-Clip ist noch "Ghost Dance":
http://www.youtube.com/watch?v=NEfbEwr3Uvc

So sollten wir ihn in Erinnerung behalten. R.I.P.
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Beitragvon Demona » 29. Jun 2009 09:53

Ich habe jetzt erst vor ein paar Tagen Ausschnitte aus seiner "History-Tour" gesehen und es war fantastisch.

Auch die Kostümwechsel und Bühnenbilderwechsel bei eigentlich jedem Lied. Man merkte ihm wirklich an, dass er auf diesem Gebiet einer der Großen war.
Der Choreograph, welcher jahrelang mit ihm zusammen gearbeitet hatte sagte in einer Reportage, dass Michael die Schritte und seine Choreographien so lange geübt hatte bis er sie im Schlaf konnte und er auch dabei nicht mehr nachdenken musste.
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Beitragvon nevermore » 29. Jun 2009 13:48

Also diese Arte-Dokumentation ist ja Bildzeitungs-würdig. Wenn schon drüber steht "Die ganze Wahrheit", ist ja meistens nichts Gutes zu erwarten, aber dass man gleich in den ersten fünf Minuten die wichtigsten Eckdaten nicht hinkriegt ... Jacksons Karriere begann nicht "mit 11 Jahren bei den Jackson 5", er stand schon mit knapp 6 auf der Bühne.

Dann komische Aussagen von angeblichen besten Freunden (sein Vater hat übrigens die Kindesmisshandlung selbst gestanden), und als Hauptzeugen eine Anwältin, die ihrer Karriere mit einer Hexenjagd auf Jackson vorantreibt, und ein entlassener Manager, der es irgendwie geschafft hat, nach 17 Jahren Management für Jackson im Armenviertel von Los Angeles zu enden (wenn er so schlecht bezahlt wurde, dass er jetzt im Armenviertel lebt, warum ist er dann 17 Jahre geblieben?). Hört sich alles sehr glaubwürdig an.

Keinerlei Würdigung von Jacksons Karriere auf der anderen Seite. Und sowas kurz nach dem Tod von Jackson auszustrahlen. Ich bin eigentlich nicht wirklich ein Jackson-Fan, aber das ... Arte sollte sich was schämen.


Ich habe gestern einen Artikel gefunden, den mich wirklich geschockt hat - auch wenn ich auch da nicht weiß, wieviel davon zutrifft, weil es nicht das seriöseste Papier ist. Der zeichnet ein etwas anderes Bild, selbst wenn nur die Hälfte stimmt - ich hatte nicht gewusst, dass es ihm zuletzt so schlecht gegangen ist:

http://www.dailymail.co.uk/news/article-1196009/Im-better-dead-Im-How-Michael-Jackson-predicted-death-months-ago.html
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Beitragvon Demona » 29. Jun 2009 22:36

So etwas finde ich auch total daneben.

Momentan meint sowieso jeder etwas über Michael Jackson sagen zu müssen oder zu können. Der Vater, der jetzt schon aus dem Tod seines Sohnes Profit schlägt und diese sogenannten Freunde. Bei solch einem Vater und solchen Freunden braucht man doch echt keine Feinde mehr.

Hier ein paar Videos, die Max und mir gefallen:

Black or White Part. 1 und Black or White Part 2

Remember the time

Billy Jean

Dirty Diana

Leave me alone

und


Earth Song
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Re: Was für eine Synchronizität!

Beitragvon Eliza Skywalker » 29. Jun 2009 23:11

YodaL hat geschrieben:Ich frage mich nur, was geschieht mit seinen Kindern?

Tja, die Kinder sind (wenn auch nicht finanziell) "arm" dran - Leihmütter (auch solche nicht, die pro forma mit dem Vater verheiratet waren) sind eben keine richtigen Mütter, die sich in so einem Fall um die Kinder kümmern und ihnen Trost und Halt geben würden.
Wenn die Großeltern sich nicht charakterlich grundlegend geändert und aus den Fehlern bei ihren eigenen Kindern gelernt haben, dann kann man den Kids nur alles Gute wünschen. Aber erfahrungsgemäß gehen die Großeltern mit den Enkeln ganz anders um, als mit den eigenen Kindern. Es besteht also doch noch irgendwo Hoffnung, dass es den Kindern bei den Großeltern gut gehen wird.
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Beitragvon Cellmorbasg » 30. Jun 2009 14:05

Ich hab die Arte-Doku nicht als besonders reißerisch empfunden.

Zur Zeit geht man mit Michael Jackson doch sehr achtsam um. Alle Artikel sind positiv und was an negativen Absätzen enthalten ist, wird in einen positiven Kontext gerückt. Wo es vor einer Woche noch durchgekanllt geheißen hätte, heißt es nun tragisch.

Vor nicht allzu langer Zeit war das ganz anders - die Doku stammt aus der Zeit. Dafür halte ich sie fast schon für ausgewogen - denn ich finde sie nicht anklagend.
Und das sie ausgerechnet jetzt gezeigt wird, finde ich nicht sonderlich schlimm - im Gegenteil, gerade jetzt, wo jeder meint ein Freund gewesen zu sein und was zu sagen zu haben (der eine, ich glaube Avram oder so heißt er, hat sich in verschieden Interviews sogar selbst wiedersprochen).
Ich fand es zu einem großen Teil einfach informativ - um die Ereignisse auf der Gala in Monaco wusste ich zum Beispiel nicht.
Das Bild was dahintersteht muss sich doch sowieso jeder selbst ausmalen: für die einen ist es Pädophilie, für die anderen ein rührender Umgang mit Kindern der in unser heutigen Zeit fast nirgendwo mehr stattfindet.


Mit Recherchefehlern ist das so eine Sache. Ich habe auch schon gelesen er stand mit vier das erste Mal auf der Bühne (mit fünf habe ich auch schon gelesen - du sagst nun sechs). Der Beginn der Karriere mit 11 bezieht sich wohl auf den Wechsel zu Motown der erst den Erfolg brachte.

Jeder konzentriert sich doch irgendwie auf den ein oder anderen Aspekt - einem 50-jährigen Leben kann man damit nie gerecht werden.

Keiner kennt die Wahrheit, jeder muss die Infos die er bekommt nehmen und für sich entscheiden - ich finde: je mehr Infos desto besser. Auch aus dieser Doku nehme ich etwas mit - und meine Ansicht über Michael ist dadurch nicht schlechter geworden.


nevermore hat geschrieben:Ein begnadeter Tänzer vor allem, vielleicht der beste der letzten 25 Jahre.

Ja, das macht ihn auch für mich so außergewöhnlich: mit seinem Tanz hat er der Musik ein Gesicht gegeben. Man kann seine Musik (und es ist ja tatsächlich zum großen Teil seine, dass darf man auch nicht vergessen) nicht nur hören, sondern eben auch sehen. Für mich ist es der Rhythmus der seine Musik so viel besser macht.

Und nun noch ein Video, dass sich nicht seinen Bewegungen widmet, sondern seiner begnadeten Stimme:
http://www.youtube.com/watch?v=ehal1eUG1jk
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Beitragvon nevermore » 30. Jun 2009 14:26

Ich meinte auch nicht, dass Doku reißerisch ist, sie ist aber gewiss nicht auf ein neutrales Bild bedacht. Sonst würde man nicht grade zwei Leute als Haupt-Interviewpartner auswählen, die allen Anlaß haben, Jackson in ein schlechtes Licht zu rücken. Des Weiteren ist sie schlecht recherchiert. Überall ist nachzulesen, dass Jackson schon mit fünf (knapp sechs, habe ich geschrieben; es war 1964, und er hat im August Geburtstag also ist es nur die Frage, ob die ersten Auftritte vor oder nach seinem sechsten Geburtstag waren) auf der Bühne gestanden hat und dass sein Vater zugegeben hat, den Jungen mit Gürteln ausgepeitscht zu haben und ihn absichtlich halb zu Tode geängstigt zu haben. Also soll man doch in der Doku nicht so tun, als ob das nicht so gewesen ist.

Im Übrigen ist die Schmierkampagne doch schon im vollen Gange. Vielleicht nicht in Deutschland, anderswo aber sehr wohl. Vor ein paar Tagen kam dieser Martin Bashir mit einem Statement an die Öffentlichkeit, indem er ausdrücklich den Eindruck der Doku, die er 2003 über Jackson gedreht hat, zurecht rückte. Eine Doku, die mitverantwortlich war, dass Jackson überhaupt vor Gericht gestellt wurde, und die eine Folge-Sendung veranlasste, die der wesentliches Interviewmaterial, das Bashir damals mit manipulativer Wirkung herausgeschnitten hatte, zeigte. Diese Doku hatte Jackson in ein sehr schlechtes Licht gerückt - ein gutes Beispiel wie man durch Weglassen und geschicktes Zusammenschneiden manipulieren kann. mW ist immer noch ein Prozess wegen dieser Sendung im Gange. Sehr früh damit dran, das jetzt zurecht zu rücken, der Herr. Aber was passiert jetzt? Statt dass man eine unverzerrte Berichterstattung versucht, wird überall die manipulative Original-Doku ausgestrahlt, aber die Folgesendung lässt man weg.

Sein angeblich bester Freund Randy Taraborrelli, der schon in der Arte-Doku eigenartige Aussagen über den Missbrauch von Michael Jackson durch seinen Vater machte, gibt jetzt der Daily-Mail Interviews über Jacksons Sexleben mit Lisa Marie Presley: Quelle. Ich frage mich, was für "beste Freunde" das sind? Der gehört für mich gleich hinter dieser Anwältin und dem Ex-Manager auf die Liste derer, denen ich nichts glaube.

Ich habe den Jackson-Hype seit Mitte der 80er mitbekommen. Es war selbst für Nicht-Fans unvermeidlich, wenn man sich überhaupt irgendwie für Musik interessierte. Ich konnte nie begreifen, wie jemand den ganzen Mist glauben kann. Dass er in einem Sauerstoff-Zelt schlafe. Dass er sich von Orchideen ernähre. Dass er Sex mit seinem Schimpansen habe. Dass er sein Haus mit Knochen des Elefanten-Menschen dekoriert habe. Dass er seine Haut bleiche, weil er weiß werden wolle. Und so weiter und so fort. Praktisch monatlich ein neuer Schwachsinn. Unverschämt fand ich übrigens in der Doku auch die Behauptung, Jackson habe das selber gestreut. Er hat es gehasst, als Freak dargestellt zu werden. Aber das ging ja alles noch. Wenn sich jemand in sein Schneckenhaus zurückzieht, erfindet man halt Geschichten. Anfang bis Mitte der 90er wurde es dann richtig schlimm und zunehmend bösartiger. Das Schlimme ist nur, dass er ganz offensichtlich im Vergleich zu anderen Stars nicht dickhäutig genug war und ihn das wirklich getroffen hat. Videos wie "Ghost" und Songs wie "Leave me alone" zeigen das, ebenso wie das berühmte Interview mit Ophrah Winfrey.

Ich könnte mich grade aufregen über die Boulevard-Presse wie seit dem Amoklauf von Winnenden nicht mehr. Für mich ist es die Boulevard-Presse, die Jackson auf dem Gewissen hat, denn seit diese Schmierkampagnen Mitte der 90er richtig losgingen, ging es stetig bergab mit ihm.
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Beitragvon Demona » 30. Jun 2009 15:31

Dem kann ich mich nur anschließen. Leider wird gegen solche Leute nie vorgegangen oder äußerst selten. Des weiteren hat man ja bei der Presse schon öfters erlebt, dass die Schlagzeilen beim Zerreißen von Stars immer die Größten waren. Wenn es dann um Gegendarstellungen oder um Entschuldigungen geht, dann findet man sie, wenn man Glück hat auf Seite ..., aber garantiert nicht auf der ersten Seite.
Bunte online ist so ein Beispiel. Da hat man sich über das Testament von Natasha Richardsen ausgelassen, weil sie "nur" ihren Exmann und diverse Leute bedachte, aber nicht die Kinder. Nachdem sich mehrere Leute - unter anderem auch ich - darüber schriftlich beschwerdt haben (dies geht niemanden etwas an), haben sie den Artikel kommentarlos entfernt.

Lisa-Marie Presley hat sich in einem einzigen Statement mal über ihre Ehe mit Jacko geäußert. Sie beide wären Menschen gewesen, die durch ihr Vater ein anderes Leben und eine andere Kindheit gehabt hatten. Beide hatten sehr wohl Zuneigung füreinander empfunden, dies aber mit Liebe verwechselt. Sie waren einsame Menschen, die sich gegenseitig ein zu Hause geben wollten.
Allerdings sei Michael ein sehr einsamer Mensch gewesen, der sich immer in sich selbst zurück gezogen habe und sich nur schwer öffnen konnte.

Was seine Musik und die Songs betrifft, da habe ich wieder gehört, dass Jacko für jedes Album ca. an die 100 (!) Lieder aufgenommen hatte, wovon dann nur zwischen 12-14 Lieder für die jeweiligen Alben verwendet wurden. Er wollte halt nur die perfekten. Alleine daran kann man erkennen, was noch für unveröffentlichte Lieder von ihm vorhanden sein müssen.
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Beitragvon Cellmorbasg » 30. Jun 2009 22:48

Inzwischen muss ich mich korrigieren: Ich hab heute den Artikel im Spiegel gelesen - ich find ihn in etwa so, wie ihr die Doku. Aber auch hier muss ich erwähnen: Information - auch solche die man verwerten kann. Bei dem was die über den Vater geschrieben haben kam mir fast das K*****.
Und sein Geständnis hab ich in den Tagen auch mal gesehen: "Ich hab ihn nicht geschlagen das macht man mit einem Stock, ich hab ihn nur ausgepeitscht". Der Mann war einfach grausam - und ganz ehrlich, ich habe keine Zweifel dass er es noch ist.

Übrigens im Spiegel-Artikel wurde Taraborelli nicht als Freund sondern als Biograph von Jackson erwähnt.


Was ich noch erwehnenswert finde: Es sind viele junge Leute die um Michael trauern. Also jene die in den 90ern zu ihm und seiner Musik Zugang gefunden haben, als er in den Medien schon abgeschrieben war.

Ich selbst hab ihn als Kind auch zunächst über die Musik wahrgenommen. Seine Musik, seine Bewegungen fand ich schlicht cool - und natürlich wurde auf dem Schulhof erfolglos der Monnwalk probiert. Im Disneyland Paris lief 1997 noch ein 3D-Film mit ihm.
Viel später hab ich erfahren, dass er früher schwarz war und sich sein Aussehen stark änderte - die frühen Missbrauchsvorwürfe wurden mir auch erst mit der erneuten Anklage bewusst.
Vieles was ich jetzt in den letzten Tagen gelesen habe, war mir vollkommen neu. Vielleicht sehe ich die Doku deshalb auch mit anderen Augen.


Das die Boulevard-Presse ihn auf dem Gewissen hat, würde ich nie verneinen. Ich gebe aber zu bedenken - und das gilt ja nicht nur für Michael Jackson - so wie sie für die Vernichtung verantwortlich sind, haben sie auch am unendlichen Ruhm ihren Anteil - tiefer Fall ist nur aus großer Höhe möglich.
Das ist kein Trost und das Jackson ein Getriebener war möchte ich nicht in Frage stellen - aber irgendwie muss auch jeder der als Berühmtheit lebt, das Licht gesucht haben an dem er sich letztlich verbrennt.


Noch kurz zu Lisa-Marie Presley: Wie ich gehört habe, tingelt sie zur Zeit durch die amerikanischen Talkshows - macht mich ja auch nachdenklich.


Noch kurz zum Boulevard allgemein: Ich kümmere mich nicht um ihn - ich kann das nur jedem empfehlen. Was mich mehr umtreibt, ist die Qualität der so genannten seriösen Zeitungen - die lässt mir viel zu häufig zu wünschen übrig. Das finde ich wirklich beklagenswert.
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Beitragvon Eliza Skywalker » 30. Jun 2009 23:31

Demona hat geschrieben:Dem kann ich mich nur anschließen. Leider wird gegen solche Leute nie vorgegangen oder äußerst selten. Des weiteren hat man ja bei der Presse schon öfters erlebt, dass die Schlagzeilen beim Zerreißen von Stars immer die Größten waren. Wenn es dann um Gegendarstellungen oder um Entschuldigungen geht, dann findet man sie, wenn man Glück hat auf Seite ..., aber garantiert nicht auf der ersten Seite.

Dazu sind die Zeitschriften leider nicht verpflichtet - man kann sie zwar zu einer Gegendarstellung zwingen laut Presserecht, aber es ist nicht vorgeschrieben, wo diese zu stehen hat (ein Hohn eigentlich - ist aber leider so). Daher versteckt man diese natürlich so gut es geht.
Außerdem ... die Leser solcher Magazine glauben eh lieber den Lügen dieser sogenannten Journalisten.
Ich kann diese Klatschblätter nicht ausstehen - oft sind die sogenannten Berichte eh nur Fantasien der Schreiberlinge, die dann aber so geschickt formuliert werden (besonders die Schlagzeile), dass man sie für wahr oder für Tatsachen hält.

Bunte online ist so ein Beispiel. Da hat man sich über das Testament von Natasha Richardsen ausgelassen, weil sie "nur" ihren Exmann und diverse Leute bedachte, aber nicht die Kinder. Nachdem sich mehrere Leute - unter anderem auch ich - darüber schriftlich beschwerdt haben (dies geht niemanden etwas an), haben sie den Artikel kommentarlos entfernt.

Eine absolute Geschmacklosigkeit, überhaupt über den Inhalt des Testaments zu berichten. Aber diese Schmierfinken kennen weder Takt noch Anstand, wenn es um eine Story geht. Widerlich.

Allerdings sei Michael ein sehr einsamer Mensch gewesen, der sich immer in sich selbst zurück gezogen habe und sich nur schwer öffnen konnte.

Das glaube ich gerne. Da sieht man mal wieder, was eine verkorkste "Erziehung" anrichten kann.
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Beitragvon nevermore » 1. Jul 2009 00:13

Mein Gott, wenn mir vor 20 oder 25 Jahren jemand gesagt hätte, dass ich mal zur Michael-Jackson-Anwältin werde...

Cellmorbasg hat geschrieben:Übrigens im Spiegel-Artikel wurde Taraborelli nicht als Freund sondern als Biograph von Jackson erwähnt.


Taraborelli wurde in der Arte-Doku als Jacksons bester Freund, der ihn seit 40 Jahren kennt (und daher ja über alles Bescheid wissen muss) bezeichnet.

Viel später hab ich erfahren, dass er früher schwarz war und sich sein Aussehen stark änderte - die frühen Missbrauchsvorwürfe wurden mir auch erst mit der erneuten Anklage bewusst.


Jackson hatte ein Hautkrankheit, Vitiligo, die fleckweise Entfärbung der Haut verursacht. Darüber hinaus hatte er Lupus, eine andere Haut- und Gewebeerkrankung, die u.U. tödlich enden kann. Wegen der Hautflecken überschminkte er seine Haut, wegen Lupus, die durch Licht verschlimmert wird, lief er mit Schirm an Sonnentagen herum.
Das die Boulevard-Presse ihn auf dem Gewissen hat, würde ich nie verneinen. Ich gebe aber zu bedenken - und das gilt ja nicht nur für Michael Jackson - so wie sie für die Vernichtung verantwortlich sind, haben sie auch am unendlichen Ruhm ihren Anteil - tiefer Fall ist nur aus großer Höhe möglich.
Das ist kein Trost und das Jackson ein Getriebener war möchte ich nicht in Frage stellen - aber irgendwie muss auch jeder der als Berühmtheit lebt, das Licht gesucht haben an dem er sich letztlich verbrennt.


Nur hat Jackson nie aktiv das Licht gesucht - er ist einfach da hineingeraten. Was will man als sechs- oder auch elfjähriger da groß entscheiden?

Ich verlinke für die, die Interesse haben, mal das Ophrah-Winfrey-Interview und die Fortsetzung der berüchtigten "Living With"-Folge:
Ophrah Winfrey Interview
Footage you were never meant to see
Zuletzt geändert von nevermore am 1. Jul 2009 09:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Demona » 1. Jul 2009 08:29

@ Cellmo

Übrigens im Spiegel-Artikel wurde Taraborelli nicht als Freund sondern als Biograph von Jackson erwähnt.


Da habe ich in einer anderen Doku auch einen Biographen von Jacko gehört, ein Deutscher und er berichtigte viel optjektiver über ihn. Er erläuterte auch sehr deutlich, wie er von der Presse verfolgt wurde und wie er es hasste. Einige Gerüchte habe Jacko sicher selber gestreut, aber nur um die Presse auf die Schippe zu nehmen und ihnen vorzuführen, dass sie alles schreiben ohne auch nur mal zu überprüfen, ob es auch stimmt.

Noch kurz zu Lisa-Marie Presley: Wie ich gehört habe, tingelt sie zur Zeit durch die amerikanischen Talkshows - macht mich ja auch nachdenklich.


Das mag sein (ich habe es noch nicht gesehen, gelesen oder gehört), aber zu seinen Lebzeiten hat sie sich, bis auf das eine Mal nie über ihre Ehe mit ihm geäußert. Auf die Fragen, was sie zu dem Kindermissbrauch zu sagen habe, kam von ihr nur, dass diese Behauptungen absolut lächerlich seien.

@ never

Noch kurz zum Boulevard allgemein: Ich kümmere mich nicht um ihn - ich kann das nur jedem empfehlen. Was mich mehr umtreibt, ist die Qualität der so genannten seriösen Zeitungen - die lässt mir viel zu häufig zu wünschen übrig. Das finde ich wirklich beklagenswert.


Das stimmt. Leider ist es momentan so, dass man wohl hinschalten kann, wo man will, man findet überall Nachrichten und Dokumentationen über Jacko. Gut ist, dass sie mittlerweile nicht mehr die erste Nachricht des Tages sind.
Allerdings hat es die Todesnachricht von ihm schon geschafft, dass Treffen zwischen Merkel und Obama in den Hintegrund zu drängen.
Bei Jacko ist es ja schon so, dass jeden Tag irgendetwas "neues" über ihn "enthüllt" zu werden scheint.
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Beitragvon Cellmorbasg » 1. Jul 2009 10:58

nevermore hat geschrieben:Jackson hatte ein Hautkrankheit, Vitiligo, die fleckweise Entfärbung der Haut verursacht. Darüber hinaus hatte er Lupus, eine andere Haut- und Gewebeerkrankung, die u.U. tödlich enden kann. Wegen der Hautflecken überschminkte er seine Haut, wegen Lupus, die durch Licht verschlimmert wird, lief er mit Schirm an Sonnentagen herum.

Und ich habe nicht behauptet das es nicht so ist. Natürlioch, als ich erfuhr, dass er früher schwarz war, bin ich natürlich nur auf die Erklärung gestoßen, dass er unbedingt weiß sein wollte.
Aber über deine Variante war ich auch schon im Bilde - und ich glaube an sie. Ich denke auch, dass Krankheit für seine Operationen und damit einhergehende Entstellung verantwortlich ist - nicht umgekehrt.

Nur hat Jackson nie aktiv das Licht gesucht - er ist einfach da hineingeraten. Was will man als sechs- oder auch elfjähriger da groß entscheiden?

Aber irgendwann wurde auch er erwachsen und traf seine Entscheidungen allein (wenn auch das von vielen bezweifelt wird - ich hielt ihn jedenfalls keineswegs für dumm) - mir ist nicht ersichtlich, dass er versuchte dem Ruhm zu entfliehen. Der negativen Seite sicher, aber gegen das Rampenlicht der Bühne scheint er sich nicht gewehrt zu haben.
Nun wirst du mir vielleicht gleich erklären, dass er ja dorthin gedrängt wurde und dann selber nicht mehr von los kam und von anderen dort gehalten wurde, auch die 50 Konzerte in London nicht seine Entscheidung waren - aber ganz ehrlich: für mich musst du nicht zum Anwalt von Michael Jackson werden :wink:
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Beitragvon nevermore » 1. Jul 2009 11:15

Demona hat geschrieben:Da habe ich in einer anderen Doku auch einen Biographen von Jacko gehört, ein Deutscher und er berichtigte viel optjektiver über ihn. Er erläuterte auch sehr deutlich, wie er von der Presse verfolgt wurde und wie er es hasste.


Wenn du Interviews mit ihm siehst, die ja selten genug sind, hörst du immer wieder: "Please stop reading the tabloids. Please don't believe the lies."

Cellmorbasg hat geschrieben:Aber über deine Variante war ich auch schon im Bilde - und ich glaube an sie. Ich denke auch, dass Krankheit für seine Operationen und damit einhergehende Entstellung verantwortlich ist - nicht umgekehrt.


Da muss man sich gar nicht auf "glauben" oder "nicht glauben" verlassen, es gibt und gab seit jeher Fotos aus Vor-Photoshop-Zeiten, auf denen die Flecken klar zu sehen sind.

Das mit den OPs ist eine etwas kompliziertere Geschichte, die nichts mit der Hautkrankheit zu tun hatte. Die Nasenoperiererei ging los mit einem Trainingsunfall, bei dem er sich die Nase gebrochen hatte. Die erste OP missglückte völlig, und führte zu Problemen beim Atmen. Daraufhin gab es weitere OPs, welche davon aus optischen Gründen gemacht wurden und welche wegen der Nasenprobleme weiß ich nicht. Bereits Mitte der 90er war jedenfalls schon davon die Rede, dass die Nase irreparabel zusammengebrochen sei. Es ist auch bekannt, dass sein Vater immer über ihn hergezogen hatte als Kind wegen seiner angeblich zu großen Nase.

Ein anderer Teil der OPs resultierte aus dem Pepsi-Cola-Unfall - beim Dreh eines Pepsi-Werbespots ging mit der Pyrotechnik etwas schief und Jackson musste mit Verbrennungen zweiten und dritten Grades an der Kopfhaut in die Notaufnahme. Damals muss auch die Geschichte mit der Schmerzmittelabhängigkeit losgegangen sein. Jackson hatte eine ziemliche medizinische Historie.

Aber irgendwann wurde auch er erwachsen und traf seine Entscheidungen allein (wenn auch das von vielen bezweifelt wird - ich hielt ihn jedenfalls keineswegs für dumm) - mir ist nicht ersichtlich, dass er versuchte dem Ruhm zu entfliehen. Der negativen Seite sicher, aber gegen das Rampenlicht der Bühne scheint er sich nicht gewehrt zu haben.
Nun wirst du mir vielleicht gleich erklären, dass er ja dorthin gedrängt wurde und dann selber nicht mehr von los kam und von anderen dort gehalten wurde, auch die 50 Konzerte in London nicht seine Entscheidung waren - aber ganz ehrlich: für mich musst du nicht zum Anwalt von Michael Jackson werden :wink:


Ich glaube nicht, dass es so einfach ist, wieder aus dieser Schiene herauszukommen, wenn man schon als kleines Kind da hineingeriet. Und die 50 Konzerte waren tatsächlich nicht auf seinem Mist gewachsen. Er hatte - auf Druck der Manager, bekanntlich hatte er einen Riesenberg Schulden - 10 zugesagt, aus denen dann von den Veranstaltern am Ende 50 gemacht wurden. Das ist ziemlich gut dokumentiert. Schau dir einfach mal die verlinkten Interviews an, daraus kann man sich ein besseres Bild machen als aus Berichten, die andere schreiben.


Johnny Depp redet jetzt von einem Biopic über Jackson, in dem er gerne die Hauptrolle spielen will.
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Beitragvon Cellmorbasg » 1. Jul 2009 12:25

Das Oprah-Interview funktioniert bei mir nicht, aber das andere habe ich inzwischen gesehen.

Da werden ja auch Fotos gezeigt, die die Flecken zeigen und seine Make-up-Artistin (ist das die weibliche Form oder gibt es keine?) sagt ja auch das es halt irgendwann einfacher wurde statt die hellen Flecken, die Dunklen zu kaschieren.
Bei der Nase sagt er selbst, dass er zwei Operationen hatte - wenn ich das richtig verstanden habe und ansonsten gar keine OPs im Gesicht.

Und wenn ich auch hier mit meinem English einigermaßen dabei war, dann sagte er ja durchaus das er die Bühnenperformances gerne macht.
Wie schon gesagt, wenn man es so gar nicht will, dann ist die Welt noch groß genug sich zu verbergen. Er hat es nicht getan.

Was die Schulden betrifft: Es müssen ihm ja auch immer wieder Leute Geld gegeben haben - und warum auch nicht. Bei Vermögen in Höhe von einer halben Milliarde Dollar und 100 bis 200 unveröffentlichten Songs - da sehen die Schulden plötzlich ganz klein aus.
Die Gier nach mehr gibt es auch ohne Schulden - so wurden aus 10 50 und falls das gut gegangen wäre vielleicht noch mehr Shows.


Soll ich mich zu Johnny Depp auch noch äußern? Er ist ein guter Schauspieler - belassen wir's dabei :wink:
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Beitragvon nevermore » 1. Jul 2009 12:57

Cellmorbasg hat geschrieben:Das Oprah-Interview funktioniert bei mir nicht, aber das andere habe ich inzwischen gesehen.


Sieht aus als hätten sie es heruntergenommen - warum auch immer. Auf Youtube ist es noch: http://www.youtube.com/watch?v=sTdaT8kgoDc und Folgelinks.

Da werden ja auch Fotos gezeigt, die die Flecken zeigen und seine Make-up-Artistin (ist das die weibliche Form oder gibt es keine?) sagt ja auch das es halt irgendwann einfacher wurde statt die hellen Flecken, die Dunklen zu kaschieren.
Bei der Nase sagt er selbst, dass er zwei Operationen hatte - wenn ich das richtig verstanden habe und ansonsten gar keine OPs im Gesicht.


Das kaufe ich ihm nicht ab. Ich kaufe ihm allenfalls ab, dass es nur zwei freiwillige OPs waren, und der Rest durch die Unfälle oder Rettungsversuche der missglückten OPs verursacht war.

Was die Schulden betrifft: Es müssen ihm ja auch immer wieder Leute Geld gegeben haben - und warum auch nicht. Bei Vermögen in Höhe von einer halben Milliarde Dollar und 100 bis 200 unveröffentlichten Songs - da sehen die Schulden plötzlich ganz klein aus.


Er war allen Berichten nach pleite, im Sinne von zahlungsunfähig. Das Vermögen besteht ja hauptsächlich aus Neverland und das kann man nicht von heute auf morgen so einfach liquidieren. Sony hat anscheinend zuletzt die Rechnungen bezahlt, in der Hoffnung, an die Beatles-Rechte heranzukommen.

Die Gier nach mehr gibt es auch ohne Schulden - so wurden aus 10 50 und falls das gut gegangen wäre vielleicht noch mehr Shows.


Tja, nur setzt das voraus, dass man halbwegs gesund ist, was er nun allem Anschein nach wirklich nicht war. Er ist ja schon bei den Proben zusammengeklappt. Ich glaub nicht, dass auch nur 10 Konzerte gut gegangen wären.
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Beitragvon Demona » 1. Jul 2009 21:43

@ Cellmo

Die Gier nach mehr gibt es auch ohne Schulden - so wurden aus 10 50 und falls das gut gegangen wäre vielleicht noch mehr Shows.


Höchstens mit der Gier der Veranstalter, aber keineswegs von Sesiten Jackos. Er hat immer gesagt, dass er sich nur richtig zuhause gefühlt hat, wenn er auf der Bühne stand.
Und was seine Schulden betrifft, seine Schwester LaToya sagte mal, dass, wenn sie Michaels Geldprobleme hätte, dann ginge es ihr mehr als gut und sie bräuchte sich keine Sorgen zu machen.

Des weiteren hatte er schon 2003 die Rückkehr auf die Bühne geplant und hatte die Zusage von verschiedenen Musikern, wenn er nicht sogar schon einige Lieder mit Leuten aufgenommen hatte. Dann kam diese Anklage wegen Kindesmissbrauch und es wurde nichts daraus. Michael war danach so gesundheitlich angegriffen und verletzt, dass er sich aus der Öffentlichkeit zurück zog und selbst da konnte ihn die Presse nicht in Ruhe lassen.

Ein guter Freund (und seine Schwestern) sagte(n) einmal, dass Jacko viel zu gutgläubig und naiv in manchen Dingen war. Er hat den Leuten geglaubt, wenn sie ihm von ihrem "schrecklichen" Schicksal bzw. Schicksalsschlag erzählten und hätte dann immer sein Scheckbuch gezügt und Geld gegeben.

Und zeig mir mal einen Künstler, der wie er hunderte Millionen Dollar spendete. Da erklär mir mal etwas von Geldgier oder wer hier wirklich geldgierig ist.
Zuletzt geändert von Demona am 1. Jul 2009 22:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon nevermore » 1. Jul 2009 21:51

Ich kann immer noch nicht richtig glauben, dass ich hier in die Rolle komme, Jackson zu verteidigen, den ich zu seinen Lebzeiten immer eher kritisiert habe...

Ich finde es einfach unfassbar was die Boulevard-Presse sich leistet. Wer die Dokus gesehen hat, weiß wovon ich rede. Also hat Jackson Betten für Kinder in seinem Haus. Diese Anwältin in der Arte-Doku stellt das so hin, als wären die installiert worden, weil er mit denen pennen will. Bei näherer Betrachtung stellt sich heraus, es sind Krankenbetten für sterbenskranke Kinder, mit Infusionsvorrichtungen etc., die Jackson dahin gebracht hatte, um den Kindern Kinofilme und anderes zeigen zu können. Sorry, aber bei so einer Berichterstattung dreht sich mir der Magen um und ich könnte dieser Anwältin links und rechts eine ins Gesicht klatschen! Wie neben der Kappe muss man sein, dass man Krankenbetten als Bordellbetten hinstellt?

Jackson war vieles, auch vieles kritikwürdige. Er war meiner Ansicht nach ein Kind, das nie erwachsen geworden ist. Er war in vielen Dingen viel zu gutgläubig und naiv, vertraute den falschen Leuten anstatt seinem eigenen Urteilsvermögen.

Aber geldgierig, ruhmbesessen oder pädophil war er meiner Ansicht nach nicht.
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Beitragvon Cellmorbasg » 1. Jul 2009 22:41

Ich gestehe, es wurde leider überhaupt nicht deutlich: Mit Geldgier meinte ich nicht Michael Jackson, sondern Jene die @nevermore im Beitrag vorher erwähnt hatte und die die Anzahl der Shows auf 50 erhöhten.

Also vor mir muss man Michael Jackson nicht verteidigen. Zumindest nicht dass ich wüsste - aber gut das wir mal drüber gesprochen haben. Ich halte ihn nicht für geldgierig, pädophil und auch nicht für ruhmsüchtig. Aus meiner Sicht suchte er aber sehr wohl die Bühne - mit Sucht hat das ja nicht zwangläufig zu tun, @Demona führt die Sicherheit an die er auf der Bühne fühlte. In einem der vielen Interviewschnipsel die ich seit Donnerstag gesehen habe führt er sowas in der Art ja selber an.

@Demona
Wenn meine Schwester so zu mir halten würde wie LaToya zu Michael 1993 könnte ich mir gleich ins Knie schießen. Michael Jackson war nicht ruhmsüchtig, aber die Familie Jackson ist groß - für Ruhmsucht ist da viel Platz.

Naivität und Gutgläubigkeit haben in Gegenwart seiner Familie sicher nicht pausiert.
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Beitragvon Demona » 2. Jul 2009 08:20

Mittlerweile wird berichtet, dass Michael homosexuell gewesen sein und mit drei Männern engere Beziehungen gehabt habe. Dies käme von einem sehr anerkannten Journalisten, der auch sehr gründlich solche Aussagen und Behauptungen recherchieren soll.

Micheal habe sich dazu jedoch öffentlich nicht bekennen können, da er von seinen Eltern (beide Zeugen Jehovas), vor allem von seiner Mutter immer eingebleut bekam, dass sogar sexuelle Gedanken und Träume schon Sünde seien. Dann musste er aber bei den Tourneen als Kind miterleben, dass sein Vater es mit der Treue nicht so genau nahm und die Groupies abschleppte. Die dazu gehörigen Geräusche durfte Jacko dann im Nebenzimmer anhören.

Das Testament aus dem Jahre 2002 ist jetzt veröffentlich worden. Damit wurde seine Mutter als Vormund für die Kinder benannt. Sollte sie dies nicht mehr ausführen können, käme als nächstes Diana Ross an die Reihe.
Sein Vermögen geht in den Jackson-Familienfond, der jedoch nicht von Familienmitgliedern verwaltet wird.

Die öffentliche Aufbahrung seines Leichnames auf Neverland wurde von den kalifornischen Behörden abgelehnt, da es zu Neverland nur eine Zufahrtsstraße gibt und der kleine Ort damit völlig überlastet wäre.

Zu seiner Medikamentensucht tauchen immer weitere Neuigkeiten auf. So fanden die Ermittler in sichergestellten Säcken voller Arzneimittel auch das gefährliche Narkotikum Propofol, auf das sonst nur Ärzte Zugriff haben. (Ausschnitt ksta)

Eine Krankenschwester, die im Januar Jacksons Kinder behandelt hatte, sagte CNN, der Popstar habe sie um ein starkes Schlafmittel gebeten. "Ich habe ihm gesagt - und das ist so schmerzvoll, dass ich es buchstäblich in meinem ganzen Körper fühlte - "Wenn Sie das nehmen, wachen Sie vielleicht nicht wieder auf"", berichtete Cherilyn Lee, die ihm das Mittel eigenen Angaben zufolge verweigerte. Vier Tage vor Jacksons Tod habe ein Mitarbeiter des Sängers angerufen und ihr geschildert, dass Jackson über eine kalte und eine heiße Körperhälfte klagte. Sie habe sofort dazu geraten, ein Krankenhaus aufzusuchen, sagte Lee.


Das toxologische Ergebnis der Autopsie vom letzten Freitag wird erst in den nächsten Wochen erwartet.

Was die Kinder betrifft wird es immer komplizierter. Die Kinder sind genetisch weder von ihm noch (die ersten beiden) von Debbie Rowe. Letztere hat die beiden Ältesten nur ausgetragen. Jedoch hat Jackson die Kinder auch nie adoptiert. Dies stand bis jetzt auch nie zur Debatte, da er ja immer sagte, es wären seine eigenen.
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Beitragvon Alsionna » 2. Jul 2009 09:16

Was die Kinder betrifft wird es immer komplizierter. Die Kinder sind genetisch weder von ihm noch (die ersten beiden) von Debbie Rowe. Letztere hat die beiden Ältesten nur ausgetragen. Jedoch hat Jackson die Kinder auch nie adoptiert. Dies stand bis jetzt auch nie zur Debatte, da er ja immer sagte, es wären seine eigenen.

Da macht die Presse wieder mal aus einer Mücke einen Elefanten. Soweit ich die US-Rechtssprechung im Kopf habe, ich bin keine begeisterte 'Frau im Spiegel'-Leserin, gelten bei Streitigkeiten die austragende Frau (Leihmutter) und der genetische Vater als Eltern. Der genetische Vater ist ja wohl anonym, fällt damit aus. Die Kinder sind ehelich oder in einer in der den USA anerkannten Partnerschaft geboren, damit ist Jacko der Vater. Da er die Kinder anerkannt hat und auch wohl nicht über ihre Genetik getäuscht wurde, könnte wiederum nur der anonyme genetische Vater Ansprüche erheben. Eine Adoption ist bei ehelich geborenen Kinder nur erforderlich, wenn in der Geburtsurkunde ausdrücklich ein anderer als der Ehemann als biologischer Vater benannt ist. Jacko ist rechtlich der Vater, basta!
Selbst plötzlich vom Himmel fallende weitere Jackson-Kinder könnten daran nichts ändern.
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Beitragvon nevermore » 2. Jul 2009 12:29

Demona hat geschrieben:Mittlerweile wird berichtet, dass Michael homosexuell gewesen sein und mit drei Männern engere Beziehungen gehabt habe. Dies käme von einem sehr anerkannten Journalisten, der auch sehr gründlich solche Aussagen und Behauptungen recherchieren soll.


Das ist der, der den Daily Mail-Artikel verfasst hat, den ich auf der ersten Seite verlinkt habe. Dort steht das mit den drei Männern auch drin.

Mittlerweile zweifle ich den Artikel immer mehr an, vor allem seit ich erfahren habe, dass der Journalist in zwei Wochen eine Jackson-Biographie herausbringen will, in der noch andere Aussagen auftauchen sollen, die mir nicht ganz geheuer sind, so zum Beispiel, dass Jackson Beziehungen zur Scientology gehabt haben soll. Bisher hieß es eigentlich immer, dass er ziemlich religiös gewesen ist.

Ich glaub kaum, dass man in absehbarer Zeit eine vernünftige Jackson-Biographie bekommen wird. Das sind alles solche Dinger wie die Keith Richards-Biographie mit dem Blutaustausch. :roll:
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