Oliver Stones "W."

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Beitragvon Cellmorbasg » 22. Jan 2009 20:43

Nun ist wohl die Zeit reif für die Aufarbeitung:
Freitag, 23.01. 22:25 Uhr auf ProSieben: W. - Ein missverstandenes Leben
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Beitragvon Demona » 22. Jan 2009 21:15

Den würde ich an deiner Stelle noch in die Fernsehtipps rein setzen. :wink:

Den werde ich mir auf alle Fälle ansehen, denn damit hat Pro 7 echt einen Glücksgriff gemacht. Noch dazu, wo der Sender da ziemlich schnell war. Nur drei Monate nach dem US-start des Films und drei Tage nach Erscheinen der DVD.

Übrigens hatte Christian Bale die Rolle von Bush jun. kurzfristig abgesagt und Stone war aber sehr glücklich mit der Wahl von Josh Brolin. Der, eine gewisse Ähnlichkeit zur spielenden Rolle ist vorhanden, der Sohn von James Brolin ist (zweiter Gatte von Barbara Streisand) und anfangs auch nur durch Negativschlagzeilen, denn durch schauspielerische Glanzleistungen auffiel. Dies änderte sich jedoch, als er seine zweite Frau, Diane Lane (Ex-Frau von Christopfer Lambert) ehelichte.
Zuletzt sah man ihn in der Hauptrolle von "No Country for Old Man" und "American Gansters" und er ist oscar-nominiert für seine Rolle in dem ebenfalls nominierten Film "Milk".

Ach ja, der Vize, Dick Cheney wird gespielt von Richard Dreyfuss.
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Beitragvon Cellmorbasg » 24. Jan 2009 14:47

Und Demona, hast du ihn gesehen?
Also ich hab zehn Minuten gesehen und dann hat es mir gereicht.
Ich will deshlab nicht sagen, dass der Film allein Schuld ist, vielleicht trug auch George W. dazu bei :mrgreen:
Und bis zum Schluss zuzuschauen hat mir einfach das Durchhaltevermögen gefehlt.
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Beitragvon nevermore » 24. Jan 2009 15:42

Ich hab ihn gestern gesehen ... also streckenweise kam der Film doch etwas cartoonish und comedy-haft herüber. Dieses ständige Sprechen mit vollem Mund z.B. - ist darüber irgendwas bekannt, dass Bush diese Angewohnheit hat? Selbst wenn, dass man das so in den Vordergrund rückt ... Und Rice fungiert als Telefonistin ("Rufen Sie Putin an")? Ich habe mich mit Bushs Biographie überhaupt noch nicht befasst; kann somit nicht sagen, wie authentisch z.B. die Sache mit seinem Vater ist.

Ich mach da mal einen eigenen Thread draus für den Film.
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Beitragvon Demona » 24. Jan 2009 18:39

@ Cellmo

Ich musste zwischendurch auch immer mal weg schalten, aber das lag wohl auch an der Person Bush. Ich denke mal, es macht viel aus, ob man eine Person leiden kann oder nicht.

@ nevermore

Bei uns wird dieser Film ja als eine Satire bezeichnet und die sind ja immer leicht überzeichnet bzw. übertrieben.
Ich habe jedoch mal eine Dokumentation über die Familie Bush gesehen und wenn ich die mit dem Film von Stone vergleiche muss ich sagen, dass Bush jun. fast real von Stone gezeichnet wurde.
Das Verhältnis von George und seinen Eltern - vor allem mit seinem Vater - war mehr als angespannt. Seine Eltern hätten nie gedacht, dass es George zum Präsidenten bringt und waren mehr als überrascht, als er vor 9 Jahren seine Kandidatur bekannt gab. Sie hätten es eher seinem Bruder zugetraut und hatten diesen auch in seiner politischen Karriere unterstützt und hätten er (er ist ja Gouverneur von Florida) ihm als George das Präsidentenamt zugetraut. Erst als sie merkten, dass die Leute George unterstützten und ihn auch als Präsident wollten unterstützten sie ihn.

George war in vielen Dingen, die er anpackte, der Versager und das schwarze Schaf der Familie. Er wollte immer so sein wie sein Vater und stand doch immer in seinem Schatten, allderings war er 8 Jahre Präsident der USA sein Vater jedoch nicht.

Die Doku lief übrigens vor einiger Zeit auf der ARD

Link - ARD

youtube-Teil 1- Aufstieg zur Macht

Hier noch Infos über die Familie Bush.

Ich habe nur den ersten Teil bei youtube gefunden.

Beide Teile gingen ca. 90 Minuten. Der zweite Teil hieß übrigens "Die Präsidenten"
Zuletzt geändert von Demona am 24. Jan 2009 18:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon nevermore » 24. Jan 2009 18:49

Komisch, ich hab nur die amerikanischen Reviews gelesen und dort war nicht von einer Satire die Rede. :confused: Ich muss mal die offizielle Webseite anschauen, wie es dort klassifiziert wird. Stone betonte jedenfalls immer wieder, dass der Film auf Fakten basiere.

Bush Sen. kam mir da fast etwas zu gut weg in dem Film, den habe ich als einen absolut üblen Typen in Erinnerung. Ok, er war jetzt nicht wirklich als Sympathieträger gezeichnet, aber speziell seine Politik kam für meine Begriffe recht glimpflich davon.

Es erweckte schon einen etwas satirischen Eindruck. Rummsfeld, der irgendwie ständig den Eindruck machte, als halte er sich für den eigentlichen Präsidenten, Powell und anfangs auch Rice, die wie gegen eine Gummiwand redeten, die Szenen, in denen es dann um die nicht auffindbaren Massenvernichtungswaffen des Irak ging ... und vor allem natürlich W.s erste Begegnungen mit seiner künftigen Frau (ist das mit dem Auto wirklich passiert? Du lieber Himmel!)
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Beitragvon Demona » 24. Jan 2009 18:54

Komisch, ich hab nur die amerikanischen Reviews gelesen und dort war nicht von einer Satire die Rede.


Das stimmt schon, aber hier in Deutschland wird der Film als Satire bezeichnet. :mrgreen:

Mein Bruder wollte den Film nicht ansehen, da er sich nichts gutes von erhoffte, denn Stone soll ein Anhänger von Bush sein. Wenn das stimmt, dann muss er entweder sehr verschnupft auf ihn gewesen sein oder ihn nicht mehr durch die rosarote Brille gesehen haben.
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Beitragvon nevermore » 24. Jan 2009 18:59

Ne, Stone ist ein bekannter Liberaler (also Demokrat), der schon öfter gegen Bush laut geworden ist. Deswegen haben sich viele auch gewundert, dass der Film so zahm ausgefallen ist.

Dies ist das Link zur offiziellen Seite: http://www.wthefilm.com/
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Beitragvon Demona » 24. Jan 2009 19:13

Ich sag ja, mein Bruder hat es gesagt. Ist nicht meine Meinung, allerdings waren die Filme über Kennedy und Nixon besser.
Aber was solls, Bush jun. war ja auch kein guter Präsident.
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Beitragvon seirex » 26. Jan 2009 00:26

Hi!

Mir ging es wie Cellmo - ich hab' nur ca 15min geschaut.
Das hat mir genügt.
Ich hatte gehofft einen kritischen Film zu sehen,
doch was da kam hat das Handeln Bushs verhamlost und aus ihm einen harmlosen Dieter Bohlen gemacht.


LG
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