"The Hobbit" - der Film

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Beitragvon Demona » 27. Mai 2011 12:17

Gestern habe ich bei den Hobbit-News gelesen, dass Stephen Fry die Rolle des Bürgermeisters von Seestadt im Hobbit übernehmen wird.
Das ist doch mal wieder eine gute Nachricht.
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Beitragvon Demona » 25. Aug 2012 23:37

Habe ich ganz vergessen zu posten.

Es wird nicht zwei sondern drei Hobbitfilme geben. Der dritte Film soll dann im Sommer 2014 in die Kinos kommen. Ehrlich gesagt bin ich über diese Nachricht nicht sehr erfreut. Bei HdR habe ich es ja noch verstanden, aber beim Hobbit nicht. Selbst mit den Anhängen halte ich zwei Filme für völlig ausreichend. Meiner Freundin und mir ist der Spass und die Freude an der Hobbitverfilmung eindeutig vergangen.
Dies riecht mir zu sehr nach Geldmacherei.
Sehr schade...
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Beitragvon Demona » 16. Mär 2013 15:25

Hat einer von euch den ersten Teil des Hobbits gesehen? Ich habe bisher sehr durchwachsene Kritiken gehört und gelesen. Viele fanden die Tricktechnik nicht sehr toll, zum Teil zu schnell.
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Beitragvon Cellmorbasg » 18. Mär 2013 12:36

Ich war beeindruckt von der 48fps-Technik und bin es im Nachhinein durch die vielen Kinobesuche seither noch immer. Ich persönlich finde ein scharfes HD-Bild auf dem Fernseher wunderbar. Anfangs hatte ich damit Probleme, inzwischen vermisse ich das scharfe Bild wenn ich es nicht habe. Die doppelte Anzahl der Bilder bringt auch für die Kinoleinwand ein von mir jedenfalls zuvor noch nicht gesehene Schärfe. Das macht sich insbesondere bei nicht zu schnellen Kamerafahrten in der Totale bemerkbar. Ein Bild wie durchs frisch geputzte oder offene Fenster. Natürlich gibt es auch andere Meinungen, aber ich bin mir sicher, dass über kurz oder lang dieses Bild etabliert wird. Ich sehe keinen Grund an 24fps festzuhalten. Filmmagie entsteht für mich nicht dadurch, dass ich bei Bewegungen des Bildes oder im Bild durch einen Wischeffekt nicht alles erkenne.

Zum Inhalt: Für mich wie bei Herr der Ringe. Licht und Schatten. Wie beim HdR hat Jackson Mittelerde eingefangen, aber andererseits auch Stellen wo man sich an den Kopf fasst. Das wusste ich aber vorher. Bis jetzt am ärgerlichsten ist die eingewobene Geschichte um Azog. Nicht weil sie Tolkien widerspricht, sondern weil sie dem Film im Unterschied zur Story des Buches wenig Mehrwert bringt. Aber bis zum endgültigen Urteil warte ich ab, bis ich zum einen die Extended Edition gesehen habe und vor allem den nächsten oder gar erst die beiden nächsten Teile gesehen habe, um zu beurteilen, was Jackson mit diesem Story-Strang überhaupt anstellen will.

Highlights des Films sind für mich der Beginn (nicht unbedingt der Teil der zur Zeit des HdR spielt, der ist überflüssig) in Beutelsend und vorher der Zwergenprolog. Martin Freeman ganz generell als Bilbo, die Zwergengeschichte Teil 2 ist auch sehr schön und Bilbo-Gollum ist auch fantastisch. Enttäuschend fand ich den weißen Rat, da er mir - wie Bruchtal generell - viel zu kurz abgehandelt wurde. Hier hoffe ich auf mehr Material mit der Extended Edition.

Ich habe den Film ja erwartet, seit wir hier das Buch kapitelweise gelesen haben. HP hat mich gelehrt das hohe Erwartungen auch leicht zu enttäuschen sind und die ein oder andere Nachricht im Vorfeld ließ meine Vorfreude auch manchmal sinken, aber der Film ist für mich nicht weniger toll als der HdR, auch wenn die Gefährten für mich unerreicht bleiben.
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Beitragvon Demona » 18. Mär 2013 14:23

Wer war denn jetzt Azog? Der Name sagt mir gar nichts. :roll:
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Beitragvon Cellmorbasg » 18. Mär 2013 15:21

Azog ist ein Ork. In den Büchern tötet er den Großvater von Thorin als dieser nach Moria will und daraufhin ziehen die Zwerge in die Schlacht von Azanulbizar gegen die Orks und Azog wird von Dain Eisenfuß getötet.

In der Verfilmung kommt es dagegen zur Schlacht in deren Verlauf Azog Thorins Großvater tötet, sein Vater verrückt wird und Thorin das Heer anführt und gegen Azog kämpft wobei er Azog eine Wunde zufügt von der er glaubt, dass Azog daran gestorben sei. Ist er aber nicht, stattdessen spaziert Azog durch Eriador und vergnügt sich in einer Nacht auf der Wetterspitze.

Der ganze Handlungsstrang und Charakter wurde eingefügt und an Stelle eines anderen plaziert, als die Filme von zwei auf drei Filme verteilt wurden. Deshalb verstehe ich es noch nicht und warte mal den nächsten Film ab oder vielleicht wird das ganze schon in der SEE schlüssiger.

Im Grunde sieht es im Moment so aus, dass Azog bis zur Schlacht am Ende des Hobbits überlebt und dort Thorin oder seine beiden Neffen tötet und dann entweder vom jeweils anderen oder von Dain getötet wird. Leider ist Azog auch vom Design her misslungen und sieht aus wie ein Albino-Avatar mit vielen Schnittwunden von denen eine künstlicher aussieht als die andere.
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Re: "The Hobbit" - der Film

Beitragvon Demona » 9. Sep 2013 23:30

Bei Weltbild habe ich mir für 5,99 Euro den "Hobbit" gekauft. Werde mir ihn in den nächsten Tagen ansehen. Max hat ihn gesehen und war von den Special Effects enttäuscht, da die Orks digital aussahen und nicht wie in HdR, wo man diese ja gespielt hat.

Na, ich werde mal sehen...
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Re: "The Hobbit" - der Film

Beitragvon Demona » 4. Nov 2013 21:01

Nun ist es raus, die 3 Hobbitfilme sind doppelt so teuer wie die HdR-Trilogie.

Den ersten Teil habe ich jetzt preiswert bei Weltbild erworben, aber noch nicht angesehen, da ich es zeitlich nicht hin bekam.
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Re: "The Hobbit" - der Film

Beitragvon Demona » 11. Dez 2013 14:51

Morgen kommt ja nun der zweite Teil des Hobbits in die Kinos. Weiß einer von euch, ob der nur in 3D gezeigt wird? Da kann ich ihn mir leider nicht ansehen, da dies bei mir Migräne auslöst.
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Re: "The Hobbit" - der Film

Beitragvon nevermore » 15. Dez 2013 16:00

Der kommt mit Sicherheit nicht nur in 3D, bei uns im Kino ist er angekündigt und das Kino hat gar kein 3D.

Hat eigentlich jemand diese extended edition der DVD-Ausgabe gekauft, mit den 5 DVDs? Lohnt sich das?
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Re: "The Hobbit" - der Film

Beitragvon Bernhard Nowak » 18. Dez 2013 21:30

Nein. Ich habe den Film jetzt in der "erweiterten" High-Frame-Rate-Technik gesehen.
Anbei meine Kritik:
Zunächst ein paar Infos zum Film:
http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Hobbit ... rilogie%29

Ich selber bin enttäuscht aus dem Film herausgegangen. Warum? Sicherlich gibt es interessante Charaktere, wie Thranduil oder den Fährmann, der die Zwerge in die Seestadt schmuggelt. Auch die Änderungen an der Buchvorlage stören mich nicht, wobei ich den Handlungsstrang mit Gandalf - die Gründe der Trennung Gandalfs vom Trupp - nicht nachvollziehen konnte. Zumindest erhielt Radogast so eine Funktion: Gandalf in die "Falle" zu locken.

Nein, das "große" Problem des Films liegt in der Überbetonung der "Action". Ich habe nichts gegen Action-Szenen, wenn sie real und glaubhaft sind. Aber häufig hatte ich den Eindruck: "Nun ist es aber gut". Sowohl bei der "Spinnen-Episode" im Düsterwald wie auch bei dem langen Finale mit dem Drachen Smaug (der mir nicht sonderlich gefallen hat; Gigantonomie ist doch nicht alles; die Drachengestalten aus der "Augsburger Puppenkiste" etwa beim "Kleinen König Kalle Wirsch" oder Frau Mahlzahn aus "Jim Knopf" gefallen mir besser :S ) werden die Szenen so lang ausgewalzt, dass zur Wirkung nur noch zu sagen ist: lieber Peter Jackson, weniger wäre mehr gewesen. Der Sohn des Elbenkönigs kämpft gegen Orks und bekommt ebensowenig wie Bilbo im Kampf gegen Smaug auch nur einen Kratzer ab; nur Nasenbluten! Wie schimm!

Inhaltlich gibt die märchenhafte, episodenartige Buchvorlage im Gegensatz zum "Herrn der Ringe" derart lange Action-Szenen einfach nicht her (dies sieht ja auch eine andere Filmkritik so, siehe unten); diese wirken aber auch zunehmend unrealistisch, denn neiiemand der "Guten" wird verletzt. Irgendwann, wenn die Orks die Zwerge zum X-ten mal jagen (wenn die Zwerge - filmisch gut gelungen - auf Fässern den wütenden Orks um Azok entkommen) und erfolglos sind, stellt sich dann nur noch Gähnen ein. Ws zu viel ist, ist einfach zu viel. Es gibt im Film wie auch bei Tolkien differenzierte Charaktere - angefangen von Thorin Eichenschild, dem Zwergenkönig, der mir ausgesprochen gut gefällt. Aber selten kommen diese Charaktere zur Geltung. Am besten hat mir im ganzen Film die Szene gefallen, in welchem der nur nach dem Schatz gierende Thorin Eichenschild vom Ältesten der Zwerge, der sich von Anfang an zum Beschützer Bilbos entwickelt, wegen Bilbo zurechtgewiesen wird: der Thorin, den er kenne, hätte Bilbo niemals als Mittel zum Zweck benutzt. Bilbo war gut genug, den von Thorin Eichenschild gesuchten Edelstein unter Lebensgefahr dem Drachen Smaug zu entwenden; die Kameradschaft wird zur reinen "Funktionalität" herabgewürdigt. Solche Szenen haben mir gefallen und auf derartige Ereignisse - die charakterliche Entwicklung der Protagonisten und das "Miteinander" inder Gruppe - hatte ich zu oft vergebens - gewartet.

Dass Peter Jackson hervorragende Action- und Schlachtszenen kreieren kann, ist nichts Neues. Dies kennt man aus dem "Herrn der Ringe", wo dies auch inhaltlich gerechtfertigt ist. Beim Hobbit ist dies aber nicht der Fall, eben wegen der stärker märchenhaften Vorlage, die hier gnadenlos "verringt" wird. Dagegen ist auch nichts einzuwenden, sofern die Action-Szenen glaubwürdig bleiben. Aber Szenen, in welchem der Drache zum X-ten mal Bilbo und die Zwerge angreift und diese kommen unverletzt davon, wirken am Ende nicht mehr glaubwürdig, sondern lächerlich.

Ein weiteres "Geheimnis" solcher Szenen hätte Jackson ebenfalls beherzigen sollen: neben Action-Szenen muss es Ruhephasen geben. In Teil 1 war dies noch einigermaßen gelungen. Aber hier überhaupt nicht. Ist denn Action nur noch Quoten-Selbstzweck?

Natürlich gibt es hervorragende Bilder, interessante Charaktere (Thorin Eichenschild, Gandalf, die Waldelben) und interessante Szenen (etwa der Kampf des in die Falle gelockten Gandalf mit den Orks oder die Szenen im "Düsterwald"), aber dies alles ist eben nicht genug. Warum wird etwa in der Beorn-Szene die Action-Szene - Beorn als unberechenbarer Bär - so betont, seine Rolle als Mentor und Beschützer der Gruppe (der die genaue Funktion des Düsterwaldes erklärt und dafür sorgt, dass Bilbo und seine Begleiter diesen heil durchqueren können) fast weggelassen? Weil hier eben keine Action vermarktet werden konnte. Hier hätte ich mir längere Szenen gewünscht. Ich sehe es hier genauso wie der Kritiker folgenden Filmkritik hier: http://ukonio.de/filmkritik-der-hobbit- ... ino-43445/

Besonders schade ist aber, dass durch die Umdeutung des Stoffs zu einem reinen Action-Spektakel einiges vom Märchencharakter und auch dem Zauber des Buches verloren geht. Dies wird vor allem an der Begegnung mit Beorn deutlich. Eine der witzigsten Szenen des Buches wird hier auf eine “Bärenjagd” verkürzt. Ebenso fällt der Zauber der Waldelben im Düsterwald – zugegeben sehr kurzweiligem – Ork-Geschnetzel zum Opfer.




Genauso sehe ich dies auch. Der märchenhafte Charakter der Buchvorlage geht vollkomen verloren.

Nein, Peter Jackson, der "Herr der Ringe" hat mich überzeugt; der erste Teil des "Hobbits" war zum Teil gut gelungen, zum Teil durchaus o.k., aber aus diesem Film bin ich insgesamt doch eher enttäuscht herausgegangen. Begeisterung konnte und wird sich wohl bei mir auch beim zweiten "Durchgang" nicht einstellen. Tolkien ist eben doch mehr als die Aneinanderreihung von "Action"-Szenen - finde ich.

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Re: "The Hobbit" - der Film

Beitragvon nevermore » 18. Dez 2013 21:42

Ich fand schon in HdR Teil 2 und v.a. 3 die Action total überladen. Mir hat der erste Teil mit Abstand am besten gefallen.
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Re: "The Hobbit" - der Film

Beitragvon Demona » 23. Dez 2013 21:11

@ Bernhard

Wenn du die Jugend fragst, die fanden den zweiten Teil besser als den ersten Teil des "Hobbits". Allerdings sind viele der Meinung, dass PJ den richtigen Schluss des zweiten Teils verpasst hat. Er hat wohl da noch eine Szene angehangen, die nicht so gut ankam.

Ich hoffe, dass ich zumindest den ersten Teil über die Feiertage ansehen kann.


@never

Bei HdR nahmen halt die Kampfszenen ab dem zweiten Buch zu und im dritten waren die Schlachten noch heftiger wie im Film (ist meine Meinung).
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Re: "The Hobbit" - der Film

Beitragvon nevermore » 25. Dez 2013 23:06

Ich habe jetzt auch endlich den ersten Teil auf DVD gesehen. MIr hat er sehr gut gefallen. Vor allem Thorin fand ich gut herübergebracht; war mir sehr viel sympathischer als im Buch. Bruchtal und die Szenen auf der Wanderung im Wald hätten länger sein können.

Aber was war das am Anfang für eine merkwürdige Darstellung von Smaug? Sah aus wie ein Papierdrachen? Oder habe ich da was falsch verstanden? :ka2:
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Re: "The Hobbit" - der Film

Beitragvon Bernhard Nowak » 26. Dez 2013 11:33

Der erste Teil des "Hobbit" ist m.E. eindeutig besser - und zwar wesentlich besser - als Teil 2. Teil 2 ist zu action-lastig. Er gefällt Jugendlichen daher sicherlich gut, wie Demona schon schrieb, aber er "verringt" mir den Hobbit mit seiner märchenhaften Struktur zu sehr. Teil 1 fand ich aber ebenso gelungen. Smaug ist ein Computerdrache, alles andere als imponierend, fand ich: BildÜberhaupt scheint ja viel zu viel Computeranimation hinter den Figuren - Orks - zu stehen. Nochmal: Teil 1 des Hobbit ist wirklich sehenswert, Teil 2 hat mir dagegen gar nicht gefallen. Aber - wie gesagt - nur meine Meinung.
Den Cut bei Teil 2 - direkt bevor Smaug zu seinem "Rachefeldzug" in die Seestadt aufbricht - finde ich dagegen sehr gut gelungen, weil er ein echter "Cliff-hanger" ist: genau an der "spannenden" Stelle wird abgebrochen. Dies fand ich sehr gut gelungen. :)
Ansonsten ganz interessante Ansicht von Seraph bei X-perts hier: http://forum.harrypotter-xperts.de/thre ... ost1370123
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Re: "The Hobbit" - der Film

Beitragvon Demona » 13. Feb 2014 14:52

Ich habe mir vor ein paar Tagen den ersten Teil des Hobbits angesehen. Erstaunlicherweise hat Max noch mal mitgeschaut. Wir waren im Anschluss geteilter Meinung. Ich fand den ersten Teil sehr gelungen, allen voran die Darsteller von Bilbo und Thorin Eichenschild. Letzterem merkte man die Bürde seiner Vergangenheit an, er hatte etwas melancholisches an sich und man konnte seine Trauer spüren.
Sehr schade fand ich, dass Gandalf eine andere Synchronstimme hatte, Max war dies jedoch nicht aufgefallen. Gut fand ich auch, dass man bei Zusammentreffen in Bruchtal schon spüren konnte, dass Saruman schon begann den dunkleren Pfad zu gehen.

Gut fand ich das Aufgreifen der musikalischen Themen aus den HdR-Filmen.

Bin schon gespannt auf die nächsten Teile, obwohl ich jetzt schon bedauere, dass Thorin Eichenschild am Ende sterben wird.

Eine Anmerkung zum Schluss. Die Hauptlieder der beiden Filme (Zwergenlied Teil 1) und Ed Sheeran "I see fire" (Teil 2) gefallen mir sehr gut. Letzterer wird ja auch im Radio sehr oft gespielt. Wobei mir auffällt, dass nicht alle Titellieder aus HdR und dem Hobbit im Radio gespielt werden.
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Re: "The Hobbit" - der Film

Beitragvon Demona » 19. Apr 2014 11:50

Ich habe mir vorgestern den zweiten Teil, welchen ich von Weltbild doch nicht erst im Dezember erhalten habe, angesehen. Ich fand ihn jetzt nicht soooo schlimm wie Bernhard.
Was ich gut fand, war, wie die Wiedererstarkung von Sauron mit herein genommen wurde und wie er zum Auge wurde. Allerdings fand ich es schade, dass der Ork Azog, der im Buch nur unter der Erde agierte, hier ohne Mühe auch am Tage Thorin und sein Truppe verfolgte. Und das er total animiert aussah, was in dem Sinne schade ist, da man ja im HdR sehr gut zeigte, dass dies auch anders geht.

Schade fand ich auch den Schluss. Den perfekten Abschluss hatte man da verpasst. Der letzte Satz von Bilbo war fehl am Platze. Für mich und auch für andere wäre der perfekte Schluss gewesen, als Smaug sich auf den Weg nach Seestadt machte.

Thandruiel war perfekt getroffen, er ist wohl der einzige machtbesessene Elf, der mit in Tholkins Welt begegnet ist. Legolas zeigte woher seine Erfahrungen beim Kämpfen kommen. Einiges erinnerte sehr an seinen Kampfstil in HdR. Amüsant war sein Kampf gegen die Orks auf den Fässern bzw. Köpfen der Zwerge.

Die Schauspieler, auch in den kleineren Rollen, war sehr gut ausgewählt. Ich brauchte etwas, um Stephen Fry als Statthalter von Seestadt zu erkennen. Genauso Persbrandt, ein sehr bekannter schwedischer Schauspieler, den ich unter der Maske von Beorn erst auf dem vierten Blick erkannte.
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Der Hobbit 3: Die Schlacht der fünf Heere

Beitragvon Bernhard Nowak » 13. Dez 2014 23:19

Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere
Der Filmstarts-Kritik: http://www.filmstarts.de/kritiken/210516/kritik.html kann ich mich nicht ganz anschließen.

Ich fand den 3. Hobbit-Film deutlich besser als seine beiden Vorgänger. An den "Herrn der Ringe" kommt er m.E. aber in keinster Weise heran. Dies liegt m.E. hauptsächlich daran, dass es zu viel Computertechnologie gibt. Hinter den Figuren - etwa den Orks - verbergen sich Computeraminmationen aber eben keine realen Menschen. Daher bleiben die Schlachten des "Herrn der Ringe" in der Erinnerung lebendig, während das Finale des "Hobbits" stellenweise langweilt und - wegen des Übermaßes an künstlerischen Computeranimationen - einfach im wahrsten Sinne des Wortes "unwirklich" ist.

Dennoch hat mir der Film gefallen. Dies liegt hauptsächlich an der starken Leistung von Robert Armitage, der den Zwergenkönig Thorin Eichenschild einfach genial verkörpert. Stellenweise - wo er in dem Berg sich in den Schatz voller Gold vergräbt und fast wahnsinnig zu werden scheint - erinnert er an die großartige Darstellung Iwans des Schrecklichen aus den Eisenstein-Verfilmungen aus der Stalin-Zeit.
Aber auch hier kann Kritik leider nicht ganz ausbleiben: die Wandlung des Zwergenkönigs im Anschluss an diese großartige Szene geht mir einfach zu schnell. Während der Arkenstein zu einem Artefakt ähnlich dem Ring aus dem "Herrn der Ringe" aufgebaut wird (in der Vorlage ist dies ja nicht der Fall) ist die Wut des Zwergenkönig auf Bilbo Beutlin, der den Stein heimlich an sich nimmt und an den Elbenkönig weitergibt, durchaus nachvollziehbar. Die plötzliche spätere Versöhnung vor dem Kampf kommt jedoch zu schnell und unmotiviert daher - so mein Empfinden.

Zur Schlacht selbst: der böse Ork wirkt weniger nervend wie in den Vorgängern, wo die Verfolgungsjagden allmählich lächerlich zu werden drohten, der Endkampf besticht durch die Todesszene Kilis, den die Tochter des Elfenkönigs beweint. Auch die Szenen, in denen die Orks Fledermäuse aufsteigen lassen, sind einfach klasse gemacht. Aber was soll der kurze "Auftritt" der - computeranimierten - Adler? Sie kommen nun eindeutig zu spät, um in die Schlacht noch eingreifen zu können. Ich hatte das Gefühl, sie wurden nur eingeführt, weil sie nun einmal in der Vorlage vorkamen. Die Szene mit Smaug, dem Drachen, der ja nur zu Beginn kurz vorkommt, ist allerdings gut gelungen. Benedict Cumberbatch spielt ihn furchterregend, die ersten zehn Minuten haben es - nach dem dramatischen "Cut" des zweiten Films (dieser Cut war das Beste des langatmigen zweiten Teiles überhaupt, finde ich) - wirklich in sich und sie haben mir durchaus gut gefallen. Warum allerdings die Auseinandersetzungen in der Seestadt so breiten Raum einnehmen und hier noch ein schurkischer Gegenspieler des Bürgermeisters unverdient breiten Raum bekommt, der anderweitig fehlt, bleibt das Geheimnis der Regisseure. Was tragen sie zur Handlung bei? :roll:

Ansosten ist dieser Hobbit von Jackson eindeutig als Vorläufer zum "Herrn der Ringe" konzipiert und es ist der großartigen Schauspielerkunst Martin Freemans zu verdanken, dass er nicht nur den "Watson" aus Sherlock Holmes, sondern eben auch den jungen Bilbo - auch im Schlussteil - überzeugend herüberbringen kann - mit seiner Mischung aus Biederkeit, Witz und Bauernschläue. Allerdings geht das Märchenhafte der Vorlage in dieser Trilogie völlig verloren und der Hobbit verliert m.E. dadurch einiges an eigener "Identität". Wollte Peter Jackson auch deshalb den "Hobbit" lange nicht verfilmen? Gut möglich.

Ich fühlte mich gut unterhalten, teile dieses Mal auch die Meinung der "Bild"-Zeitung, dass dieser "Hobbit"-Teil der beste von allen drei Teilen ist - und fühle mich insbesondere nach einem aus meiner Sicht nicht nur schwachen, sondern äußerst langweiligen zweiten Teil etwas versöhnt, wenn sich das Feeling der HdR-Trilogie bei mir auch hier nicht völlig einstellen kann.
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Re: "The Hobbit" - der Film

Beitragvon Demona » 20. Dez 2014 11:49

Ich war noch nicht drin, weil Max und ich es zeitlich einfach noch nicht geschafft haben.

Hier nur eine kleine Anmerkung für Bernhard:

Warum allerdings die Auseinandersetzungen in der Seestadt so breiten Raum einnehmen und hier noch ein schurkischer Gegenspieler des Bürgermeisters unverdient breiten Raum bekommt, der anderweitig fehlt, bleibt das Geheimnis der Regisseure. Was tragen sie zur Handlung bei? :roll:


Das ist wirklich erstaunlich, da der Darsteller des Gegenspielers am Set überhaupt nicht beliebt war durch seine arrogante Art und das Ein, welches Bard auf den Typen wirft,hat in Wirklichkeit Jackson geworfen und lt. seiner Aussage habe er es genossen.

Meine Freundin hat sich von den beiden ersten Teilen die extended Versionen geholt und sie sagte, dass versöhne sie mit einigem aus der Kinoversion.

Allerdings sind auch wir der Meinung, dass das märchenhafte in den Verfilmungen verloren ging und, wenn man bedenkt, dass der Hobbit eigentlich ein Kinderbuch ist, kann man das über die Verfilmungen nicht mehr sagen.

Ach ja, Legolas sieht ja in den Filem schon so aus, dass er die Kämpfe nicht wie aus dem Ei gepellt übersteht. Lag vor allem an der Kritik aus HdR, dass man ihm die Kämpfe nie ansah und er nie verletzt wurde etc.
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Re: "The Hobbit" - der Film

Beitragvon Demona » 11. Jan 2016 22:16

Da ich schon einige Zeit krank bin und dies sich noch länger hinzieht werde ich mir jetzt die Extendet DVD`s meiner Freundin vom Hobbit ausleihen....

Werde dann hier meine Anmerkungen schreiben....
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Re: "The Hobbit" - der Film

Beitragvon Demona » 21. Mär 2016 10:56

Die ersten beiden Teile habe ich mir selber als einfache DVD`s geholt.

Jetzt habe ich mir die DVD´s meiner Nachbarin ausgeliehen, die sie in der expended Verson hat. Leider bin ich mit dem letzten Teil noch nicht ganz fertig geworden. Liegt aber eher daran, dass ich mich schwer tue, derzeit den Tod von Thorin Eichenschild und Kili & Fili anzusehen. Ich mag Thorin...

Die extended Version ist eindeutig um vieles besser und wertet die Filme deutlich auf. Schade fand ich, dass Beorn in der Schlacht kaum zu sehen war. An die HdR-Trilogie reichen sie war auch meiner Meinung nicht ran, zuviel Technik, was man hier auch merkt leider. Zum großen Teil liegt es aber auch daran, dass für mich der Hobbit - im Gegensatz zu HdR - ein Kinderbuch ist und dies ist mit dieser Verfilmung nicht mehr gegeben.

Die einzelnen Personen der verschiedenen Völker sind hervorragend getroffen und es zeigt hier sehr deutlich, dass sich Thandruil sehr von den anderen Elben unterscheidet. Muss wohl an seiner gemeinsamen Leidenschaft mit den Zwergen, dem blingbling :lol: liegen.
Die Landschaftsaufnahmen sind wie immer hervorragend.
Sehr schön fand ich, dass man sehr viel über den braunen Zauberer (mal wieder Namen vergessen) erfuhr und man deutlich erkennen konnte, wodurch die Änderung in Sarumans Wesens entstand. Dies ging ja bei einigen Figuren im HdR leider etwas unter. wie dem Typen, der die Tochter des Flussgottes heiratete und auf den die Hobbits trafen bevor siein Bree auftauchten oder die Gefährten, die Aragorn in den Schlachten halfen.
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